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Zahnbettentzündung kann Arteriosklerose auslösen


Zahnbettentzündung kann Arteriosklerose auslösen

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05.11.2013Lesedauer: 2 Min.
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Arteriosklerose: Bakterien können Entzündungen an Zahnfleisch und Kieferknochen verursachen. Das kann Gefäßverkalkungen begünstigen.
Bakterien können Entzündungen an Zahnfleisch und Kieferknochen verursachen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Tagtäglich sammeln sich Millionen Bakterien in unserer Mundhöhle. Diese können Entzündungen auslösen: Ist das Zahnbett betroffen, spricht man von einer Parodontitis. Nicht nur Zahnverlust kann die Folge sein. Mediziner vermuten schon lange, dass Parodontitis auch das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt erhöht. Eine Studie aus den USA belegt nun erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen dem Verlauf der Zahnerkrankung und der Arteriosklerose. Sie zeigt: Wird Parodontitis rechtzeitig behandelt, schwindet auch die Gefäßerkrankung.

420 Parodontitis-Patienten untersucht

Für ihre Studie untersuchten die Forscher der Universität von Columbia in New York 420 Parodontitis-Patienten. Über einen Zeitraum von drei Jahren entnahmen sie diesen regelmäßig Proben aus den entzündeten Zahnfleischtaschen. Die Mediziner überprüften im Anschluss, ob die Proben Bakterien enthielten, die die Entstehung von Parodontitis fördern. Außerdem untersuchten sie per Ultraschall die Halsschlagader der Probanden. Diese gibt Aufschluss über Veränderungen der Blutgefäße und damit über das Ausmaß der Arteriosklerose.

Unbehandelte Parodontitis verschlimmert Gefäßverkalkung

Nach drei Jahren stellten die Forscher fest: Patienten, bei denen die Parodontitis erfolgreich behandelt wurde, litten weniger an verengten Halsschlagadern - ein deutliches Zeichen für Arteriosklerose. Der Unterschied zu Patienten, bei denen die Zahnerkrankung weiter fortschritt, betrug bis zu 0,1 Millimeter in der Gefäßwandverdickung. Eine derartige Verkalkung der Blutgefäße erhöht das Risiko eines Herzinfarkts um mehr als das Doppelte, wie frühere Studien zeigten.

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Bereits geringfügige Veränderungen im Ausmaß der Parodontitis wirken sich demnach positiv oder negativ auf die Arteriosklerose aus, erklären die Forscher.

Entzündungen rechtzeitig eindämmen

"Unsere Studie ist der bislang deutlichste Beweis dafür, dass eine Veränderung der Bakterienkultur im Mund essentiell ist, um sowohl Parodontitis als auch Arteriosklerose vorzubeugen oder ihr Fortschreiten zu verlangsamen", sagt Studienleiterin Moïse Desvarieux. Umso wichtiger sei es, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dadurch würde verhindert, dass sich Entzündungen im ganzen Körper ausbreiten und die Blutgefäße schädigen.

Die Forscher planen nun weitere Studien, die zeigen sollen, ob sich durch die erfolgreiche Parodontitis-Behandlung auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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