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Hinter reißenden Schmerzen kann Gefäßentzündung stecken

vdb

Aktualisiert am 08.11.2013Lesedauer: 2 Min.
Polymyalgia rheumatica löst anfangs oft Schulterschmerzen aus.
Polymyalgia rheumatica löst anfangs oft Schulterschmerzen aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Plötzlich tauchen heftige Schmerzen in beiden Schultern oder den Oberschenkeln auf: Das kann der Beginn einer sogenannten Polymyalgia rheumatica sein. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gefäße, die drastische Folgen haben kann. Bei richtiger Diagnose lässt sich die Polymyalgie allerdings gut behandeln. Wir erklären, was hinter der Rheumaerkrankung steckt.

Sehr starke Schmerzen in Nacken und Oberschenkeln

Polymyalgia rheumatica ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die Gefäße entzünden. Meist erkranken Menschen ab 50 daran, Patienten über 70 sind besonders häufig betroffen. Oft treten dabei innerhalb von wenigen Tagen starke Schmerzen im Nacken, den Schultern und den Oberarmen auf. Doch die Schmerzen können auch im Bereich der Hüften, der Oberschenkel und der Wirbelsäule beginnen. Sie plagen Betroffene dann dauerhaft, auch wenn der Patient sich gar nicht bewegt. Nach Wochen können sie in Wellen auftreten. Auch Müdigkeit, Appetitmangel und Antriebsschwäche gehören zum Krankheitsbild.

Behandlung mit Kortison

Bei der Autoimmunkrankheit empfindet der Patient zwar Schmerzen in der Muskulatur. Allerdings bringt die Untersuchung des Muskelgewebes keine auffälligen Ergebnisse, so dass die Diagnose Polymyalgia rheumatica oftmals durch das Ausschließen anderer Erkrankungen gestellt wird. Typische Anzeichen sind jedoch eine stark erhöhte Geschwindigkeit der Blutsenkung und ein erhöhter Spiegel von C-reaktivem Protein, einem Eiweiß, das der Körper bei Entzündungen vermehrt bildet. Eine normal verlaufende Polymyalgia rheumatica kann mit Kortison behandelt und meist innerhalb von ein bis drei Jahren geheilt werden.

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Bei jedem sechsten entzünden sich wichtige Arterien

Jeder fünfte bis sechste Polymyalgie-Patient leidet als Folge an der sogenannten Riesenzellarteriitis. Dabei wandern Entzündungszellen in die Arterienwand, die dadurch dicker und fester wird und die Arterie immer mehr einengt. Häufig ist die Schläfenarterie betroffen. Warnzeichen hierfür sind Kopfschmerzen, Kauschmerzen, Schwindel und Sehstörungen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Organe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Bei einem Totalverschluss sterben sie sogar ab. Die Arteriitis temporalis, wie die Riesenzellarteriitis auch genannt wird, muss umgehend behandelt werden, da die Folgen sehr schwerwiegend sein können.

Für die Augen kann es gefährlich werden

Beispielsweise kann sich die Augenschlagader völlig verschließen, dann erblindet der Patient innerhalb weniger Minuten. Fatal ist auch der Verschluss von Herzkranzgefäßen, denn dann drohen ein Herzinfarkt oder Schlaganfall. Da ein solch gefährlicher Verlauf möglich ist, ist es wichtig, dass die Krankheit schnell erkannt und behandelt wird. Nur so lassen sich irreparable Schäden vermeiden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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