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Beipackzettel: Bei schwarzem Dreieck auf Nebenwirkungen achten

Kennzeichnung im Beipackzettel  

Bei schwarzem Dreieck besonders auf Nebenwirkungen achten

03.01.2014, 15:11 Uhr | dpa/tmn, stw

Beipackzettel: Bei schwarzem Dreieck auf Nebenwirkungen achten. Medikamente: Verbraucher sollten auf ein schwarzes Dreieck im Beipackzettel achten.  (Quelle: BfArM)

Schwarzes Dreieck und ein erläuternder Satz: Daran erkennen Verbraucher besonders engmaschig überwachte Arzneimittel. (Quelle: BfArM)

Ob vom Arzt verordnet oder in der Apotheke besorgt - Medikamente können Nebenwirkungen haben. Patienten sollten in Bezug auf Nebenwirkungen eines Medikaments jedoch besonders aufmerksam sein, wenn sie im Beipackzettel ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck sehen. Darauf weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hin.

Arzneimittel unterliegen zusätzlicher Überwachung

Wenn Betroffene im Beipackzettel dieses Symbol entdecken und sich ein Verdacht auf eine Nebenwirkung zeigt, sollten Verbraucher dies am besten ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen, berichtet die AMK.

Medikamente sind nicht unsicher

Begleitet wird das Symbol von dem Satz "Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung". Mit dem Dreieck und dem Satz ausgewiesen sind zum Beispiel Produkte, die neu auf dem Markt sind und zu denen deshalb weniger Informationen als zu anderen Arzneimitteln vorliegen. Die Kennzeichnung bedeute jedoch nicht, dass das Medikament unsicher ist, betont die AMK.

Nebenwirkungen sind noch nicht ausreichend erforscht

Da aber beispielsweise das Wissen über Nebenwirkungen noch nicht so groß ist, werde es engmaschiger überwacht als andere Medikamente. Um möglichst viele Informationen zusammenzutragen, fragen Apotheker auch nach, ob der Patient das Mittel gut verträgt oder eine Nebenwirkung verspürt hat.

Symbol seit 1. September 2013 auf dem Beipackzettel

Das Symbol findet sich seit dem 1. September 2013 in der Packungsbeilage bestimmter Arzneimittel und zeigt an, dass diese Mittel medizinisch besonders überwacht werden. Verbraucher sollten daher immer den Beipackzettel lesen, damit sie die Medikamente richtig einnehmen und über Nebenwirkungen informiert sind.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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