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Sauna: Die zehn häufigsten Fehler beim Schwitzen

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Zehn Sauna-Fehler  

Die Erkältung kann man nicht ausschwitzen

27.02.2015, 17:42 Uhr | kaki, dpa

Sauna: Die zehn häufigsten Fehler beim Schwitzen. Eine Erkältung kann man in der Sauna nicht ausschwitzen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Erkältung kann man in der Sauna nicht ausschwitzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Winter haben Schwitzbäder wieder Hochkonjunktur. Allein in Deutschland gehen 26 Millionen Menschen regelmäßig in die Sauna. Erkältet, sollte man jedoch besser der Holz-Kabine fern bleiben. Wir haben die zehn größten Sauna-Fehler für Sie zusammengestellt.

Den lästigen Schnupfen in der Sauna auszuschwitzen, funktioniert leider nicht, sagt Lutz Hertel Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes. "Man beschleunigt höchstens, dass die Krankheit rauskommt", erklärt er. "Schneller wieder weg geht sie durch die Sauna aber nicht." Allerdings können regelmäßige Saunagänge, etwa ein- bis zweimal pro Woche, Erkältungen vorbeugen.

Bei erhöhter Temperatur ab 37,5 Grad sollte man die Sauna meiden. "Der Wechsel von heiß zu kalt bringt die autonome Regelung der Körpertemperatur durcheinander", betont Hertel. Auch mit Entzündungen oder offenen Wunden sollte man sich den Saunagang verkneifen. Bei Herzproblemen klären Betroffene am besten mit ihrem Arzt, ob die Sauna für sie infrage kommt.

Stresshormone durch abendliches Saunieren

Anfänger sind es oft noch nicht gewohnt, sich den Extremtemperaturen in der Sauna auszusetzen. Saunieren sie abends, kann ihr Biorhythmus durcheinander geraten. Die Folge sind dann Einschlafstörungen oder die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen.

Vor dem Besuch zum Arzt

Nicht für alle Menschen ist der Saunabesuch unproblematisch. Wer an Krampfadern leidet, sollte beim Schwitzen nicht sitzen, sondern mit leicht erhöhten Beinen liegen. So kann das Blut abfließen und "versackt" nicht in den Krampfadern. Nach dem Schwitzen sollten die Beine sofort kalt geduscht werden. Patienten mit Bluthochdruck oder Herzbeschwerden sollten in jedem Fall vor dem geplanten Saunabesuch einen Arzt aufsuchen. Er kann prüfen, ob der Kreislauf stabil genug ist, um dem heftigen Wechsel von Hitze und Kälte standzuhalten.

Sauna ist kein Leistungssport

Denn wer nach der Devise "so lange und so heiß wie möglich" schwitzt, riskiert auch bei intakter Gesundheit einen Kreislaufkollaps. Sinnvoll sind pro Besuch zwei, vielleicht auch drei Saunagänge, nach Möglichkeit jeweils verbunden mit einem aromatischen Aufguss. Bleiben Sie nur so lange in der Sauna, wie es Ihnen wirklich gut tut. Acht bis fünfzehn Minuten pro Saunagang sind ausreichend. Gerade in größeren Saunalandschaften gibt es in der Regel Räume mit unterschiedlichen Temperaturen. Probieren Sie aus, was Ihnen persönlich am angenehmsten ist.

Wellness für die Seele

Geübten Saunagängern bietet die Sauna vor allem eines: Entspannung, Erholung und Abstand vom Alltag. Besonders Frauen schätzen zudem Massageangebote und Wellnessanwendungen, so das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Sauna-Bundes. Die Seele einfach für ein paar Stunden baumeln zu lassen, fällt in den modernen und abwechslungsreichen Saunalandschaften leicht. Damit der Organismus wirklich von Heißluftbädern profitiert, sollte regelmäßig geschwitzt werden. Ein Saunabesuch pro Woche ist ausreichend, da die positiven Wirkungen etwa sieben Tage lang anhalten. Zwei oder drei Besuche pro Woche schaden dem Organismus nicht, bringen aber auch keine weiteren Vorteile.


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