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Hautkrebs-Risiko: Sonnenschutz in der Frühlingssonne wichtig

Mindestens LSF acht  

Auch in der Frühlingssonne schon eincremen

07.04.2018, 11:59 Uhr | cme, dpa, t-online.de

Hautkrebs-Risiko: Sonnenschutz in der Frühlingssonne wichtig. Frau sonnt sich im Garten (Quelle: Getty Images/(Symbolbild) Westend61)

Frühlingssonne: Sonnenschutz ist bereits schon jetzt sinnvoll. (Quelle: (Symbolbild) Westend61/Getty Images)

Endlich ist der Frühling da. Doch gerade an den ersten schönen Tagen wird die Kraft der Sonne leicht unterschätzt. Es droht sogar Sonnenbrand. Der UV-Index (UVI) kann helfen, das eigene Sonnenbrandrisiko einzuschätzen und sich entsprechend zu schützen. Dabei hilft eine einfache Faustregel.

Der UVI gibt die Stärke der ultravioletten Strahlung an, die für Sonnenbrand sorgen kann. Aktuell liegt der Wert fast in ganz Deutschland bei vier, im Süden und Westen teilweise bei fünf. Bei einem solchen Wert bekommen Menschen mit dem Hauttyp II bei ungebräunter Haut nach etwa 30 Minuten in der Sonne einen Sonnenbrand.

Faustregel hilft bei der Wahl der Sonnencreme

Bei helleren Typen ist die Zeit bis die Haut geschädigt wird kürzer. Greifen Sie daher rechtzeitig zur Sonnencreme. Bei UVI-Werten zwischen fünf und sieben ist laut Experten für den Hauttyp II bereits ab 20 Minuten ein Sonnenbrand möglich. Bei Werten darüber kann es schon bei weniger als 20 Minuten zu einem Sonnenbrand kommen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, sich bereits ab einem UVI von drei vor der Sonne zu schützen. Verbringen Sie die Mittagsstunden besser im Schatten und halten Sie sich in der Sonne nur eingecremt auf. Dabei gilt folgende Faustregel: Der Lichtschutzfaktor (LSF) sollte mindestens das Doppelte des UVI betragen – in diesen Tagen also mindestens LSF acht bis zehn.

App berechnet Eigenschutzzeit der Haut

Das BfS veröffentlicht im Internet montags, mittwochs und freitags eine Drei-Tages-Prognose des UVI. Zudem kann man sich die Prognose für das Wochenende als Newsletter bestellen.

Bei der Einschätzung des Sonnenbrandrisikos kann auch eine App helfen: Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den UV-Check entwickelt. Der Nutzer muss dafür den Ortungsdienst seines Mobiltelefons aktivieren und unter anderem eingeben, ob es bewölkt ist, auf welcher Höhe über dem Meeresspiegel er sich befindet und was für einen Hauttyp er hat. Die App berechnet dann die sogenannte UV-Eigenschutzzeit des Anwenders.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Bundesamt für Strahlenschutz
  • Berufsverband der Deutschen Dermatologen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen


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