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Gesundheit: Hitze kann bei MS-Patienten Pseudoschub auslösen

Gesundheit  

Hitze kann bei MS-Patienten Pseudoschub auslösen

06.08.2018, 14:47 Uhr | dpa

Gesundheit: Hitze kann bei MS-Patienten Pseudoschub auslösen. Hitze kann bei Multipler Sklerose sogenannte Pseudoschübe auslösen.

Hitze kann bei Multipler Sklerose sogenannte Pseudoschübe auslösen. Abkühlung kann hier lindernd wirken. Foto: Florian Schuh. (Quelle: dpa)

Dresden (dpa/tmn) - Vielen Patienten mit Multipler Sklerose macht die Hitze besonders zu schaffen. Die hohen Temperaturen können bei ihnen vorhandene Beschwerden verstärken.

Dies erläutert Prof. Tjalf Ziemssen, Direktor am MS-Zentrum des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Betroffene fühlen sich zum Beispiel schlapper und müder als sonst. Sehstörungen werden verstärkt, und die motorischen Fähigkeiten lassen nach. Das sei aber kein echter Krankheitsschub, sondern ein Pseudoschub, betont Ziemssen.

Ausgelöst wird das sogenannte Uhthoff-Phänomen vermutlich, weil durch die Krankheit geschädigte Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark bei erhöhter Körpertemperatur Informationen schlechter weiterleiten können. MS-Patienten sollten körperliche Anstrengung bei Hitze deshalb vermeiden.

Abhilfe schaffen auch Kühlwesten, -hauben oder -strümpfe. Wer so etwas nicht zu Hause hat, kann kaltes Wasser in eine Schüssel geben und Arme und Füße hineintauchen. Außerdem müssen Betroffene bei Hitze unbedingt ausreichend trinken. Ein Flüssigkeitsverlust kann die Beschwerden zusätzlich verstärken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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