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Unbekanntes Risiko  

Was Ihr Cholesterinwert mit Schlaganfall und Herzinfarkt zu tun hat

26.11.2018, 15:30 Uhr | ron, t-online.de

Anzeige: Was Ihr Cholesterinwert mit Schlaganfall und Herzinfarkt zu tun hat. Ehepaar in der Küche: Salat enthält wichtige Ballaststoffe. Sie können das "schlechte" LDL-Cholesterin senken und das "gute" HDL-Cholesterin erhöhen. (Quelle: imago/Westend61)

Ehepaar in der Küche: Salat enthält wichtige Ballaststoffe. Sie können das "schlechte" LDL-Cholesterin senken und das "gute" HDL-Cholesterin erhöhen. (Quelle: Westend61/imago)

Cholesterin ist ein Gesundheitsthema, das die Menschen sehr beschäftigt: Wann sind die Werte zu hoch? Gibt es wirklich "gutes" und "böses" Cholesterin? Was bedeuten Begriffe wie HDL und LDL? Und wie wirkt sich der Cholesterinwert auf das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko aus? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Cholesterin.

Nach jedem sonntäglichen Frühstücksei beschleicht viele Menschen ein schlechtes Gewissen. Und in der Kantine, wenn einem der Kartoffelsalat entgegenlacht, werden die Schuldgefühle noch größer. Denn sowohl Mayonnaise als auch Eier enthalten Cholesterin, beide sogar ziemlich viel.

Dennoch ist Cholesterin nicht von Grund auf schlecht. Ganz im Gegenteil: Es ist für den Körper lebensnotwendig, doch zu viel davon kann die Gefäße und das Herz belasten – und so das Risiko erhöhen, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen. Lesen Sie hier alle Fakten rund um das Cholesterin.

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz und wird zu drei Vierteln im Körper selbst hergestellt, in erster Linie in der Leber. Das restliche Viertel wird mit der Nahrung aufgenommen, allerdings ausschließlich über tierische Fette.

Wie wichtig ist Cholesterin?

Es ist lebenswichtig für den Menschen, weil es grundlegende Aufgaben im gesamten Organismus erfüllt. So ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil der Zellwände und an der Bildung zahlreicher Hormone beteiligt.

Frühstück: Dazu gehört für viele Menschen ein Hühnerei. Es enthält viel Cholesterin. (Quelle: imago/Westend61)Frühstück: Dazu gehört für viele Menschen ein Hühnerei. Es enthält viel Cholesterin. (Quelle: Westend61/imago)

Was bedeuten HDL und LDL?

Beim Cholesterin wird zwischen zwei Formen unterschieden: HDL und LDL. Beim HDL (englisch: High Density Lipoprotein) handelt es sich um ein Transportprotein, das überschüssiges Fett aus dem Blut zur Leber weiterleitet, in der es abgebaut wird. LDL (englisch: Low Density Lipoprotein) bewirkt genau das Gegenteil und transportiert Cholesterin, Fettsäuren oder Triglyceride (Blutfette) von der Leber in die verschiedenen Gewebe des Körpers.

Info
Das LDL weist im Gegensatz zum HDL eine niedrige physikalische Dichte auf – daher die englischen Bezeichnungen "low density" und "high density".

Welches ist das "gute" und "böse" Cholesterin?

Wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut enthalten ist, kann es sich an den Blutgefäßwänden ablagern und die Arterien verstopfen. LDL gilt deshalb als "böses" Cholesterin. Dagegen steht HDL für das "gute" Cholesterin. Der Grund: Es schützt die Gefäße vor Ablagerungen.

Was heißt das für Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Befindet sich viel "gutes" HDL-Cholesterin im Körper, sinkt das Risiko, an einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zu erkranken. Diese kann unter anderem zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.

Bluttest: Mit erhöhten Cholesterinwerten steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. (Quelle: imago/Niehoff)Bluttest: Mit erhöhten Cholesterinwerten steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. (Quelle: Niehoff/imago)

Welcher Cholesterinwert ist normal?

Es ist nicht möglich, pauschal einen Gesamtcholesterin-Richtwert zu nennen, weil dieser vom Lebensstil, der genetischen Veranlagung und Vorerkrankungen abhängt. Für gesunde Menschen mit niedrigem Risiko gilt ein Gesamtcholesterin-Richtwert von unter 200 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) im Blut. Ein niedriges Risiko liegt vor, wenn die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, unter einem Prozent liegt.

Wie hoch darf der LDL-Wert sein?

Wenn das LDL-Cholesterin den Wert von 130 mg/dl übersteigt, gilt es als zu hoch. Ab 160 mg/dl werden cholesterinsenkende Maßnahmen empfohlen.

Risikogruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
erstrebter LDL-Cholesterin-Grenzwert (Milligramm pro Deziliter Blut)
mit niedrigem Risikounter 160 mg/dl
mit mittlerem Risikounter 115 mg/dl
mit hohem Risikounter 100 mg/dl
mit sehr hohem Risikounter 70 mg/dl

Welche Faktoren unterscheiden die Risikogruppen?

Je höher das persönliche Risiko, desto wichtiger die Vorsorge. Deshalb sollten Patienten wissen, wie groß bei ihnen die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Menschen, die bereits einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben, tragen ein sehr hohes Herz-Kreislauf-Risiko. Das gilt ebenso für Patienten mit Diabetes. Menschen mit Bluthochdruck oder erhöhtem Gesamtcholesterinwert (höher als 310 mg/dl) gehören zur Gruppe mit hohem Risiko. Patienten, die sich unsicher sind, wie groß ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, sollten ihren Arzt fragen.

Welche Ursachen gibt es für erhöhtes LDL?

Eine ungesunde Lebensweise mit fetthaltiger Ernährung, wenig Bewegung und Übergewicht sind die häufigsten Ursachen für erhöhte LDL-Werte. Rauchen und ein hoher Alkoholkonsum wirken sich ebenso negativ aus. Leiden Patienten trotz eines gesunden Lebensstils und ohne Vorerkrankungen an erhöhten LDL-Cholesterinwerten, so sind diese meist genetisch und familiär bedingt.

Zwei Männer joggen im Park: Regelmäßiges Sporttreiben ist die beste Vorsorge. (Quelle: imago/Westend61)Zwei Männer joggen im Park: Regelmäßiges Sporttreiben ist die beste Vorsorge. (Quelle: Westend61/imago)

Wie können Patienten vorbeugen?

Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiges Sporttreiben – am besten an der frischen Luft – sind die beste Vorsorge, um den LDL-Cholesterinwert niedrig zu halten. Beides kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, um bis zu 50 Prozent senken.

Wie wichtig ist ein Check-up beim Arzt?

Patienten sollten ihre Cholesterinwerte von einem Arzt überprüfen lassen. Jeder, in dessen Verwandtschaft schon vermehrt Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgetreten sind, sollte das in regelmäßigen Abständen tun.

Die Ursache zahlreicher Herz-Kreislauf-Krankheiten ist die Arteriosklerose, auch Arterienverkalkung genannt. Lesen Sie hier, wie Sie mit einer gesunden Lebensweise einer Arteriosklerose weitgehend vorbeugen können


Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V.
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen


Die Themenfelder Cholesterin und Herz-Kreislauf-Gesundheit werden Ihnen in Kooperation mit der Amgen GmbH (Riesstraße 24, 80992 München) präsentiert. Die Amgen GmbH hat keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung, diese liegt ausschließlich bei der Redaktion von t-online.de.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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