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Beschwerden nach Milchverzehr: Laktoseintoleranz vom Arzt bestätigen lassen

Beschwerden nach Milchverzehr  

Laktoseintoleranz vom Arzt bestätigen lassen

20.11.2018, 11:59 Uhr | dpa

Beschwerden nach Milchverzehr: Laktoseintoleranz vom Arzt bestätigen lassen. Auch wer laktoseintolerant ist, muss meist nicht komplett auf Milch und Milchprodukte verzichten.

Auch wer laktoseintolerant ist, muss meist nicht komplett auf Milch und Milchprodukte verzichten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Bauchweh, Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr von viel Milch: Das sind typische Symptome einer Laktoseintoleranz. Wer Milch und Milchprodukte schwer verdaut, sollte aber nicht einfach gleich seine Ernährung umstellen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) rät auf seinem Portal gesundheitsinformation.de, zunächst beim Arzt eine Diagnose stellen zu lassen. Verdauungsprobleme können nämlich zum Beispiel auch durch andere Lebensmittel oder Stress verursacht werden. Es gibt Tests, mit denen der Arzt feststellen kann, ob jemand wirklich nicht mehr so viel Milchzucker verträgt.

Der Arzt wird auch nach der Ursache der Laktoseintoleranz fahnden. Denn neben der genetisch bedingten primären Intoleranz gibt es noch eine weitere Form: Bei manchen Menschen kann aufgrund einer geschädigten Darmschleimhaut Milchzucker nicht mehr so gut aufgespalten werden. Erholt sich die Schleimhaut durch eine Therapie, kann der Betroffene auch wieder problemlos Milch zu sich nehmen. Menschen mit primärer Laktoseintoleranz hilft dagegen nur, ihre Ernährung anzupassen.

Ganz auf Milch und Milchprodukte verzichten müssen sie aber meist nicht. Dem IQWIG zufolge vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz in der Regel bis zu 250 Milliliter (ml) Milch auf einmal und bis zu 500 ml über den Tag verteilt. Günstig ist es, milchzuckerhaltige Lebensmittel mit anderen zu kombinieren. Häufig genüge es auch schon, Lebensmittel mit hohem Laktosegehalt durch solche mit weniger Laktose zu ersetzen. Käse oder Joghurt enthalten zum Beispiel weniger Laktose als frische Milch.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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