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Leben schenken: Wichtige Fragen und Antworten zum Organspendeausweis

Leben schenken  

Wichtige Fragen und Antworten zum Organspendeausweis

11.01.2019, 12:33 Uhr | dpa

Leben schenken: Wichtige Fragen und Antworten zum Organspendeausweis. Den Ausweis erhalten Organspender etwa bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) oder der Deutschen Herzstiftung.

Den Ausweis erhalten Organspender etwa bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) oder der Deutschen Herzstiftung. Foto: Daniel Maurer. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Wer nach dem Tod Organe spenden will, sollte einen entsprechenden Ausweis mit sich tragen. Die wichtigsten Fakten rund um den Organspendeausweis im Überblick:

Wo gibt es den Ausweis?

Erhältlich ist das Dokument bei verschiedenen Organisationen wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) oder der Deutschen Herzstiftung, über das Infotelefon Organspende mit der Nummer 0800/90 40 400, bei der eigenen Krankenkasse oder in Arztpraxen und Apotheken.

Wer kann Organe spenden?

Eine Altersgrenze gibt es nicht, weder nach oben noch nach unten. Bis zum 14. Lebensjahr entscheiden die Eltern über eine Organspende ihrer Kinder, danach können Jugendliche der Spende selbst widersprechen und ab dem 16. Geburtstag zustimmen.

Gibt es medizinische Ausschlussgründe?

Je nach Einzelfall ja, so die BZgA: eine überstandene Tuberkulose etwa oder bestimmte Krebserkrankungen. Diese sollten Organspender daher auf dem Ausweis unter "Anmerkungen/Besondere Hinweise" eintragen.

Kann ich nur bestimmte Organe spenden?

Ja. Auf der Rückseite des Ausweises können Besitzer entweder die Organe auflisten, die sie spenden wollen. Oder sie schließen bestimmte Organe ausdrücklich von der Spende aus.

Gibt es den Organspendeausweis auch digital?

Nicht direkt. Auf vielen Smartphones gibt es zwar die Möglichkeit, Gesundheitsdaten für den Notfall einzutragen. Weil dort die eigenhändige Unterschrift fehlt, ist das laut BZgA aber nicht rechtsverbindlich - anders als beim Organspendeausweis auf Papier.

Was ist, wenn ich nicht oder nicht mehr spenden will?

Der Ausweis lässt sich auch nutzen, um der Organspende ausdrücklich zu widersprechen. Außer auf dem Stück Papier sind die Informationen nirgendwo hinterlegt oder gespeichert. Wer seine Meinung ändert, kann den Ausweis also einfach vernichten und einen neuen ausfüllen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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