Sie sind hier: Home > Gesundheit > Specials >

Pflegeprofis in Deutschland Teil 3 - Pflegewettbewerb 2019 (Anzeige)

Anzeige

Teil 3: Gesichter der Pflege  

"Alle Pflegekräfte hätten so einen Preis verdient"

17.06.2019, 12:20 Uhr | PKV

Pflegeprofis in Deutschland Teil 3 - Pflegewettbewerb 2019. Preisverleihung 2017: Das Pflegeteam der kinderonkologischen Station vom Universitätsklinikum Jena. (Quelle: PKV)

Preisverleihung 2017: Das Pflegeteam der kinderonkologischen Station vom Universitätsklinikum Jena. (Quelle: PKV)

1,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der professionellen Pflege und setzen sich voll und ganz für ihre Patienten ein. Der PKV-Verband und t-online.de möchten ihr besonderes Engagement auszeichnen und suchen deshalb "Deutschlands beliebteste Pflegeprofis" 2019.

Der bundesweite Wettbewerb der Privaten Krankenversicherung (PKV), bei dem besonders engagierte Menschen in der professionellen Pflege prämiert werden, feierte 2017 Premiere. Jetzt findet der Wettbewerb in Kooperation mit t-online.de statt.

Die große Serie: Gesichter der Pflege


Unter den fast 1.000 Kinderkrankenschwestern, Hebammen, Kranken- und Altenpflegern, die 2017 nominiert waren, wurde nach zwei Abstimmungsrunden auf Länder- und Bundesebene ein Siegerteam ausgezeichnet. Von den mehr als 25.000 abgegebenen Stimmen sammelten die Pflegerinnen der kinderonkologischen Station E130 des Universitätsklinikum Jena die meisten ein.

Platz 1: Pflegeteam kinderonkologische Station E130, Universitätsklinikum Jena

In ihrer Arbeit mit krebskranken Kindern und deren Eltern finden die Pflegerinnen die richtige Mischung von Humor, Fröhlichkeit und Mitgefühl. Sie strahlen Zuversicht aus, trösten und begleiten ihre kleinen Patienten so, dass dort traurige Gesichter seltener zu sehen sind, als man glauben würde. Sie arbeiten zum Teil schon seit 30 Jahren zusammen und sind ein eingeschworenes Team.

"Es haben bestimmt alle Pflegenden verdient, so einen Preis zu gewinnen", sagt Susann Seifarth, Kinderkrankenpflegerin auf der Station E130. Sie kennt die Belastungen der Pflegekräfte genauso wie die Freude, die der Beruf für sie mit sich bringt: "Ich könnte mir keinen anderen Beruf vorstellen."

Und das sagt sie trotz der Hilflosigkeit, der sie und die betroffenen Familien auf ihrer kinderonkologischen Station immer wieder ausgesetzt ist. Doch es gibt Hoffnung: "Anders als vor 30 Jahren kann heute viel mehr Kindern geholfen werden", sagt Seifarth.

Bei der Preisverleihung am 7. September 2017 im Berliner Reichstagsgebäude traf sie zusammen mit ihrer Kollegin Heike Friedrich auf Pflegekräfte aus ganz Deutschland. "Uns war nicht klar, dass es so emotional werden würde", erinnert sich Heike Friedrich. "Wir sind total nett begrüßt worden. Als wir aufgerufen wurden, dass wir den ersten Preis gewonnen haben, haben wir Standing Ovations von den Pflegekollegen bekommen."

"Es tut gut, dass unsere Arbeit mal öffentlich gemacht wird"

"Das war Wahnsinn", sagt sie auch lange nach der Preisverleihung in Berlin noch immer sehr bewegt. "Der Preis war ganz wichtig für den Berufsstand Pflege. Er rückt gerade in der Politik jetzt in den Fokus, dass zu wenige da sind, die pflegen."

Und Susann Seifarth ergänzt: "Der Austausch zeigt auch die tiefe Solidarität unter den Pflegenden und, dass es uns allen gleich geht. Es tut gut, dass unsere Arbeit mal öffentlich gemacht wird und die Anerkennung von der Öffentlichkeit und den Medien erfährt. Der Preis hat das Team noch stärker gemacht."

Verwendete Quellen:
  • Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV)


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.



shopping-portal