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Gesunde Ernährung  

So bringen Sie Ihr Herz während der Fastenzeit in Schwung

06.03.2019, 10:00 Uhr | ron, t-online.de

Anzeige: Gesunde Ernährung – So bringen Sie Ihr Herz während der Fastenzeit in Schwung. Die meisten verzichten während der Fastenzeit auf Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die meisten verzichten während der Fastenzeit auf Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Wer bis Ostern – und darüber hinaus – auf ungesunde Essgewohnheiten verzichtet, lebt nicht nur gesundheitsbewusster, sondern beugt gleichzeitig auch Herzerkrankungen vor.

In der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und am Gründonnerstag endet, verzichten viele Menschen auf – meist ungesunde – Ernährungsgewohnheiten. Wurde früher aus religiösen Gründen gefastet, so ist es heute Trend, bestimmte Nahrungsmittel zu meiden.

Das zeigt auch eine repräsentative Forsa-Umfrage von 2018 im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Demnach hat mehr als jeder zweite Deutsche schon einmal gezielt für mehrere Wochen auf einige Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet (57 Prozent). Süßigkeiten, Alkohol, Fleisch stehen dabei ganz oben auf der Fasten-Liste. Wichtiger Nebeneffekt: Der Verzicht wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus – und schützt vor gefährlichen Herzerkrankungen.

Herzinfarkt-Risiko sinkt mit gesunder Ernährung

In Deutschland sind koronare Herzkrankheiten (KHK) wie Herzinfarkt und Herzschwäche die Todesursache Nummer eins. Sie entstehen, wenn sich Herzkranzgefäße (Koronarien) verengen oder verschließen. Das führt zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und steigert das Herzinfarkt-Risiko.

Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass sich das Risiko für Herzerkrankungen mit einer gesunden Ernährung oft deutlich reduzieren lässt. Zudem wird das Verhältnis von "gutem" und "schlechtem" Cholesterin verbessert, der Blutzuckerspiegel ist ausgeglichener und Übergewicht wird reduziert.

Mann mit Herzschmerzen: Eine ungesunde Ernährung kann das Herzinfarkt-Risiko steigern. (Quelle: imago images/Panthermedia)Mann mit Herzschmerzen: Eine ungesunde Ernährung kann das Herzinfarkt-Risiko steigern. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Deshalb kann das Fasten zwischen Fasching und Ostern der Startschuss für einen gesünderen Lebenswandel sein. Wir nennen Ihnen Nahrungsmittel, die gut fürs Herz sind, sich besonders für Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen (Herz-Gefäß-Erkrankungen) eignen und erklären Ihnen, welche Rolle dabei das Cholesterin spielt. Und wir sagen, worauf Sie Ihrer Gesundheit zuliebe verzichten sollten.

Das "gute" und das "schlechte" Cholesterin

Um Cholesterin ranken sich zahlreiche Mythen und Vorurteile. Dabei ist die fettähnliche Substanz lebensnotwendig für den Menschen, weil sie wichtige Aufgaben im Organismus erfüllt. Beim Cholesterin wird zwischen zwei Formen unterschieden: das "gute" (HDL) und das "böse" (LDL).

Ein Zuviel an "bösem" LDL-Cholesterin kann die Gefäße und das Herz belasten – und so das Risiko erhöhen, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen. Dagegen schützt das "gute" HDL-Cholesterin die Gefäße vor Ablagerungen. Erfahren Sie jetzt, welche Lebensmittel – auch aufgrund ihres Cholesterinwerts – Herzerkrankungen vorbeugen können.

Knoblauch und rote Zwiebel: Ihre schwefelhaltigen Inhaltsstoffe haben eine positive Wirkung auf den Körper. (Quelle: imago images/STL)Knoblauch und rote Zwiebel: Ihre schwefelhaltigen Inhaltsstoffe haben eine positive Wirkung auf den Körper. (Quelle: STL/imago images)

Das stärkt das Herz

  • Zwiebeln und Knoblauch
    Sie würzen nicht nur das Essen, sondern sind entzündungshemmend und senken die "bösen" Cholesterinwerte. Die enthaltenen Sulfide (Schwefelverbindungen) in Zwiebeln und Knoblauch können laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Blutgerinnung positiv beeinflussen.
  • Fisch: Lachs, Makrele, Hering
    Regelmäßig Fisch auf den Tisch! Denn er wirkt sich nach Angaben der DGE positiv auf die Gefäße aus. Fisch könne so das Risiko für Herzerkrankungen mindern. Die DGE empfiehlt ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche und rät zu fettreichen Arten wie Lachs, Makrele und Hering. Denn diese enthalten besonders viele Omega-3-Fettsäuren.
  • Pflanzliche Öle
    Ebenso sind pflanzliche Öle reich an wertvollen Fettsäuren, zum Beispiel Raps-, Lein- und Weizenkeimöl, aber auch Walnuss- und Olivenöl. Sie unterstützen die Fließeigenschaften des Blutes. Zudem beugen sie Ablagerungen in den Blutgefäßen vor und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper.
  • Nüsse und Hülsenfrüchte
    Sie sind reich an Ballaststoffen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die wiederum gegen erhöhte Blutfettwerte wirken. Laut DGE unterstützen viele sekundäre Pflanzenstoffe in Wal-, Hasel- und Erdnüssen sowie Erbsen, Bohnen und Linsen die Funktion der Blutgefäße und senken zudem den Blutdruck.
  • Obst und Gemüse
    Sie liefern für die Gefäße wichtige Inhaltsstoffe, verlangsamen die Zellalterung und beugen Fettablagerungen in den Blutgefäßen vor. Die DGE empfiehlt täglich zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. So sinke das Risiko für Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten.

Deftige Salami: Ein Zuviel an verarbeiteter Wurst gilt als gesundheitsschädlich. (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch)Deftige Salami: Ein Zuviel an verarbeiteter Wurst gilt als gesundheitsschädlich. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago images)

Das schwächt das Herz

  • Wurst und Fleisch
    Tierische Fette etwa in Fleisch- und Wurstwaren sollten seltener auf dem Speiseplan stehen. Besondere Vorsicht ist zum Beispiel bei Leberwurst und Salami geboten. Ihr Gehalt an "bösem" LDL-Cholesterin ist besonders hoch.
  • Ungesunde Nahrungsfette
    Dazu zählen vor allem Transfettsäuren. Sie können das "schlechte" LDL-Cholesterin erhöhen und das "gute" HDL-Cholesterin senken. Transfette stecken insbesondere in industriell hergestellten gebackenen, gebratenen oder frittierten Nahrungsmitteln, zum Beispiel in Croissants, Chips oder Pommes.
  • Zu viel Kochsalz
    Ein hoher Salzkonsum steigert das Risiko einer Herzinsuffizienz. Der Grund: Zu viel Salz in der Nahrung fördert Wassereinlagerungen im Körper. Damit erhöhe sich der Druck in den Blutgefäßen und so auch der Blutdruck. Viel Salz steckt vor allem in Fertiggerichten.

    Info
    Zu wenig Salz ist auch nicht gut. Der Richtwert liegt bei fünf Gramm/Tag.
  • Zu viel Zucker
    Ob in Marmelade, Süßigkeiten oder Limonade: Zucker steckt in vielen Lebensmitteln. Ein zu hoher Zuckerkonsum kann zu erhöhten Blutfettwerten führen und die Gefäße angreifen. Darunter leidet letztlich auch das Herz.
  • Fettreiche Milchprodukte
    Schlagsahne, Schmand, Camembert, Doppelrahmfrischkäse, Butter oder Eiscreme gelten als Milchprodukte mit einem hohen Fett- und Cholesteringehalt. Sie enthalten sogenannte "schlechte" Fette.


Wer seinem Herzen etwas Gutes tun möchte, sollte neben einer gesundheitsbewussten Ernährung auch darauf achten, regelmäßig Sport zu treiben. Lesen Sie hier, weshalb Ausdauersport die Arterien jung hält und Herzerkrankungen vorbeugen kann.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • DAK-Studie: Fasten 2018 – Mehrheit verzichtet auf Süßes
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Salzkonsum in Deutschland – Ergebnisse der DEGS-Studie
  • Deutsche Apotheker-Zeitung: Gesundes Fasten, gefährliches Fasten – Ernährungsmedizinische Aspekte der Fastenzeit
  • Ärzte Zeitung online: Studie beim ESC – "Das Herz mag kein Salz"
  • weitere Quellen
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Die Themenfelder Cholesterin und Herz-Kreislauf-Gesundheit werden Ihnen in Kooperation mit der Amgen GmbH (Riesstraße 24, 80992 München) präsentiert. Die Amgen GmbH hat keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung, diese liegt ausschließlich bei der Redaktion von t-online.de.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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