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So schützt man sich vor den Parasiten (Anzeige)

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Die Zeckensaison ist in vollem Gange  

So schützt man sich vor den Parasiten

27.03.2019, 16:56 Uhr | © Pfizer| www.zecken.de

. Zecken sind fast ganzjährig aktiv – in der Regel von Februar bis Oktober.  (Quelle: © Pfizer | www.zecken.de)

Zecken sind fast ganzjährig aktiv – in der Regel von Februar bis Oktober. (Quelle: © Pfizer | www.zecken.de)

Gerade im Frühling verbringt der Mensch viel Zeit draußen im Grünen und damit mitten im Zeckenrevier. Bei aller Freude über das sonnige Wetter sollten daher entsprechende Vorsorgemaßnahmen nicht vergessen werden.

Die Parasiten können gefährliche Krankheitserreger übertragen,
wie z. B. Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Viren. Eine FSME-Erkrankung wiederum kann schwerwiegende Folgen haben. Bei aller Freude über das sonnige Wetter sollten daher entsprechende Vorsorgemaßnahmen nicht vergessen werden.

Zecken-Rekordjahr und fünf neue FSME-Risikogebiete

Das Jahr 2018 war ein Zecken-Rekordjahr. Laut Experten gab es im Jahr 2018 in Deutschland so viele Parasiten wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auch wurde mit 583 Fällen ein neuer Höchststand an FSME-Erkrankungen erreicht.

Wo treten FSME-Fälle vermehrt in Deutschland auf?

In sogenannten FSME-Risikogebieten. Zu diesen zählen große Teile Bayerns und Baden-Württembergs sowie einzelne Regionen im Süden Hessens, in Sachsen und in Thüringen. Einzelne FSME-Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Im Februar 2019 hat das Robert Koch-Institut (RKI) fünf neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen. Mit dem Landkreis Emsland ist erstmals auch Niedersachsen betroffen.1

Mitten im Zeckenrevier

Zecken leben dort, wo es grün ist: im Wald, in Gebüschen, im hohen Gras sowie im Unterholz. Die Parasiten können aber auch in städtischen Regionen wie im Stadtpark, Garten oder sogar auf dem Fußballplatz auf ein Opfer, den sogenannten Wirt, lauern. In welcher Jahreszeit begegnet man ihnen besonders? Die Spinnentiere sind fast ganzjährig aktiv – in der Regel von Februar bis Oktober, wenn die Temperaturen über sieben Grad Celsius liegen. Allerdings können sich Beginn und Ende der Saison je nach Wetterverlauf verschieben.

Liegt die Temperatur über einen längeren Zeitraum bei über sieben Grad Celsius und gefriert der Boden nicht, können Zecken im Winter sehr früh aus ihrer Winterstarre erwachen oder fallen gar nicht erst in diese. Aufgrund der zunehmenden milden Winter beobachtet man daher immer häufiger eine Zeckenaktivität über das ganze Jahr.2 An die Zeckenvorsorge sollte daher das ganze Jahr über gedacht werden.

Richtig vorsorgen, gewusst wie

Ein Zeckenstich kann mit simplen Maßnahmen verhindert werden: helle Kleidung tragen, die möglichst viel vom Körper bedeckt, damit Zecken nicht an die Haut gelangen. Außerdem sind die Blutsauger auf heller Kleidung schneller erkennbar und können rechtzeitig entfernt werden. Sogenannte Repellents, Anti-Insektensprays, halten Zecken und Insekten für einige Stunden auf Abstand. Wenn sich das Krabbeltier dann doch auf den Körper setzt oder gar sticht, bleibt dies oft unbemerkt. Daher besonders wichtig: den Körper nach dem Aufenthalt in der freien Natur auf Zecken absuchen.

Außerdem kann man sich durch Impfen gegen FSME schützen. Prof. Dr. med. Thomas Jelinek, Medizinischer Direktor des Berliner Centrums für Reise- und Tropenmedizin, erläutert, "dass Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche besonders wichtig sind, weil es gegen die FSME keine ursächliche Behandlung gibt, die Krankheit aber schwere Folgen, wie u. a. Schluck-, Sprachstörungen und Lähmungen, mit sich bringen kann."

Impfen ist die beste Vorsorge

Für wen kommt eine FSME-Impfung in Frage? "Empfehlenswert ist eine FSME-Impfung insbesondere für Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich aufgrund eines Urlaubs oder beruflich bedingt kurzfristig dort aufhalten und gegenüber Zecken exponiert sind", so Jelinek. Außerdem haben Bewohner eines FSME-Risikogebiets oder Reisende, die Urlaub in einem solchen machen, eine gute Chance auf die Übernahme der Impfkosten. Das Centrum für Reisemedizin verweist auf eine Liste mit Krankenkassen, die Reiseschutzimpfungen erstatten.

Ablauf der FSME-Impfung

Für einen mehrjährigen Impfschutz werden drei Impfungen in einem festgelegten Zeitraum über mehrere Monate benötigt. Der optimale Impfzeitpunkt für die Grundimmunisierung ist daher in den Wintermonaten, damit man zum Beginn der Zeckensaison ausreichend geschützt ist. Doch nicht jeder weiß bereits Monate im Voraus, ob der Urlaub in einem FSME-Risikogebiet verbracht wird. Deshalb profitieren Kurzentschlossene von der sogenannten Schnellimmunisierung – damit ist ein kurzfristiger Impfschutz direkt vor Beginn der Zeckensaison oder währenddessen möglich.

Zeckenstich, und jetzt?

Die Zecke hat zugestochen – wie wird man sie wieder los? Mit dem richtigen Hilfsmittel und einer ruhigen Hand. Für das Entfernen kommt eine Zeckenzange, eine Pinzette, eine Zeckenkarte oder ein Zeckenlasso in Frage. Beim Einsatz eines solchen Utensils lautet die goldene Regel: die Zecke hautnah greifen und dabei langsam und kontrolliert herausziehen.

Insbesondere Letzteres verhindert ein Quetschen der Zecke und dass Körperflüssigkeiten freigesetzt werden. Auf Alkohol und Klebstoff verzichten, denn diese Substanzen tragen nur dazu bei, dass die Zecke möglicherweise „erbricht“ und gefährliche Körperflüssigkeiten freisetzt. Und damit es erst gar nicht dazu kommt, dass Krankheitserreger in den menschlichen Körper gelangen, die Zecke idealerweise schnellstmöglich entfernen. Sollten nach dem Entfernen Teile der Zecke in der Haut verbleiben, keine Panik! Sie werden vom Körper abgestoßen. 

1 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin vom 14. Februar 2019 / Nr. 7 (letzter Zugriff: 25.02.2019).
2 Süss, Jochen (2007): Zecken – Was man über FSME und Borreliose wissen muss. Kreuzlingen/München: Heinrich Hugendubel Verlag


Verwendete Quellen:
  • Pfizer

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.



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