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Überdosis und Übelkeit: Medizin und Alkohol passen nicht zusammen

Überdosis und Übelkeit  

Medizin und Alkohol passen nicht zusammen

20.06.2019, 12:11 Uhr | dpa

Überdosis und Übelkeit: Medizin und Alkohol passen nicht zusammen. Wer Medikamente nehmen muss, sollte von Alkohol die Finger lassen.

Wer Medikamente nehmen muss, sollte von Alkohol die Finger lassen. Foto: Christin Klose. (Quelle: dpa)

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wer Medikamente nimmt, verzichtet auf Alkohol am besten ganz. Denn schon kleine Mengen in Kombination mit Arzneimitteln können unangenehme Wechselwirkungen auslösen, heißt es in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe B6/2019).

Gefährlich kann es zum Beispiel bei Medikamenten werden, die ihren Wirkstoff langsam über einen längeren Zeitraum abgeben sollen: Vor allem Hochprozentiges kann die Magenentleerung erheblich beschleunigen - und damit das Auflösen der Tablette. Dadurch gelangt eine viel zu hohe Dosis des Medikaments in den Körper, bei bestimmten Schmerzmitteln kann das sogar Atemlähmungen verursachen.

Weitere Risiken sind zum Beispiel Magen-Darm-Blutungen oder -Geschwüre bei der Kombination von Alkohol mit ASS (Acetylsalicylsäure). Bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva kann Alkohol die Wirkung erheblich verstärken und in Kombination mit Paracetamol oder bestimmten Rheumamedikamenten die Leber belasten.

Manche Medikamente, darunter einige Antibiotika, blockieren außerdem den Alkoholabbau. Trinkt jemand dann trotzdem, drohen Übelkeit und Erbrechen, in schweren Fällen auch Herzrhythmusstörungen und Atemnot. Besonders tückisch in diesem Fall: Die blockierende Wirkung mancher Antibiotika hält sehr lang. Patienten sollten deshalb nach der letzten Einnahme noch fünf Tage warten, bevor sie wieder Alkohol trinken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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