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Familienplanung: Was ist Schuld an unerfülltem Kinderwunsch?

Familienplanung  

Was ist Schuld an unerfülltem Kinderwunsch?

05.09.2019, 12:11 Uhr | dpa

Familienplanung: Was ist Schuld an unerfülltem Kinderwunsch?. Wenn der Kinderwunsch länger unerfüllt bleibt, kann eine Schilddrüsenunterfunktion dahinterstecken.

Wenn der Kinderwunsch länger unerfüllt bleibt, kann eine Schilddrüsenunterfunktion dahinterstecken. Foto: Christin Klose. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa/tmn) - Für einen unerfüllten Kinderwunsch gibt es viele Gründe - Krankheiten sind einer davon. Oft steckt zum Beispiel eineFehlfunktion der Schilddrüsedahinter, erklärt der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN).

Die gute Nachricht dabei: "Schilddrüsenprobleme sind relativ leicht zu diagnostizieren und zu behandeln", sagt die Düsseldorfer Endokrinologin Beate Quadbeck. "Das muss kein Hindernis für eine Schwangerschaft sein."

Untersuchung empfohlen

Der BDN rät vor allem Frauen mit familiärer Vorgeschichte zu einer Untersuchung: Gerade wenn Schwestern, Tanten oder Mütter von einer Schilddrüsenentzündung betroffen sind, ist eine Untersuchung sinnvoll. Auch Frauen, die bereits Kinder haben und nicht mehr schwanger werden, sind damit gut beraten.

"Sind die Schilddrüsenhormone erniedrigt, können Tabletten mit Schilddrüsenhormonen helfen", rät Endokrinologin Beate Quadbeck aus Düsseldorf. "Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sowie ihres Erfolgs."

Auf PCOS-Symptome achten

Auch daspolyzystische Ovar-Syndrom (PCOS)kann mit einer ausbleibenden Schwangerschaft in Zusammenhang stehen. Diese Stoffwechselveränderungen des Eierstocks seien komplizierter zu diagnostizieren und zu behandeln, so Quadbeck. Bemerken Frauen entsprechende Symptome, sollten sie daher unbedingt das Gespräch mit Frauenärztin und Endokrinologin suchen.

Zu den möglichen Symptomen gehören eine unregelmäßige Regelblutung sowie starker Haarwuchs im Gesicht, an der Brust, am Rücken und an den Beinen. PCOS sei schwieriger zu behandeln als Schilddrüsenprobleme, sagt Quadbeck: Weil der Eisprung dabei häufig ausbleibt, werden über mehrere Monate Medikamente eingesetzt, um diesen zu stimulieren und so die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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