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Ratgeber: So wird feuchte AMD behandelt

22.11.2019, 17:12 Uhr | Novartis

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Bildunterschrift fehlt (Quelle: Bildquelle fehlt)

Die feuchte AMD (altersbedingte Makuladegeneration) ist eine chronische Erkrankung, die unheilbar ist und unbehandelt zur Erblindung führen kann. Ihr Verlauf lässt sich jedoch bei frühzeitigem Behandlungsbeginn medikamentös verlangsamen oder aufhalten.1

Symptome und Verlauf

Betroffene nehmen zu Beginn des Krankheitsverlaufs Verzerrungen gerader Linien oder graue beziehungsweise schwarze Flecken im Zentrum des Sehfeldes wahr. Darüber hinaus ist die Blendungsempfindlichkeit erhöht, und das Sehen durch schwache Kontraste und unscharfe Konturen geprägt.

Feuchte AMD verläuft chronisch und degenerativ. Das heißt, die Krankheit ist nicht heilbar und führt zu ständigen weiteren Zerstörungen von Sinneszellen in der Makula. Anfangs ist zumeist nur ein Auge betroffen, doch viele Patienten entwickeln nach einiger Zeit auch auf dem zweiten Auge eine feuchte AMD.2

Diagnose

Werden die typischen Symptome wahrgenommen, ist eine zeitnahe, genaue fachärztliche Untersuchung dringend ratsam. Hierzu stehen drei Methoden zur Verfügung.

  • Im Rahmen einer Ophthalmoskopie (Funduskopie, Netzhautspiegelung) untersucht der Facharzt den Augenhintergrund mit vergrößernden Hilfsmitteln (Lupe) und einer hellen Lichtquelle.
  • Mit einer Fluoreszenz-Angiographie, bei der zusätzlich ein Kontrastmittel in die Armvene verabreicht wird, lässt sich die genaue Lage und Anordnung der Blutgefäße der Netzhaut sichtbar machen. So können fehlerhaft ausgebildete Blutgefäße, Blutungen und Flüssigkeitsansammlungen näher analysiert und gegebenenfalls andere Makulaerkrankungen ausgeschlossen werden, die eine ähnliche Symptomatik hervorrufen könnten.
  • Mittels einer optischen Kohärenz-Tomografie (OCT) erstellt der Facharzt ein dreidimensionales Bild der Makula, das Rückschlüsse auf sich darunter und darin befindliche Flüssigkeitsansammlungen ermöglicht.3 


Behandlung

Feuchte AMD lässt sich nicht heilen, aber ihr Verlauf kann medikamentös verlangsamt oder aufgehalten werden. Hierfür stehen so genannte VEGF-Hemmer zur Verfügung. VEGF steht für vascular endothelial growth factor. Sie wirken auf jene Proteine ein, die das krankhafte Wachstum der Blutgefäße hervorrufen, und unterbinden zeitweise die Ansammlung von Flüssigkeit.

VEGF-Hemmer werden unter sterilen Bedingungen im Rahmen einer kleinen Operation mittels einer sehr dünnen Nadel direkt in den Glaskörper des Auges gespritzt. Nur durch eine solche sogenannte intravitreale Injektion lässt sich sicherstellen, dass die VEGF-Hemmer an der Netzhaut wirken können. Da das Sehvermögen der Patienten durch die Behandlung beeinträchtigt ist, sind sie am Behandlungstag auf Unterstützung angewiesen.4

Die medikamentöse Behandlung der feuchten AMD muss ab dem Zeitpunkt der Diagnose kontinuierlich erfolgen – ein Leben lang. Da VEGF-Hemmer nur eine temporäre Wirkung haben, begleitet der Facharzt die Behandlung mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Stellt er ein Nachlassen der Wirkung der Präparate fest, muss eine erneute Injektion erfolgen.5

Die Zeitabstände zwischen den VEGF-Injektionen sind von der individuellen Reaktion des Patienten auf die Präparate abhängig. Sie können zwischen sechs Wochen und mehreren Monaten betragen. Feuchte AMD erfordert eine konsequente, lebenslange Dauertherapie. Nur so besteht die Aussicht, die Sehfähigkeit und damit die Selbstständigkeit der Patienten möglichst lange erhalten zu können.

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH

Referenzen:
1Miller DG, Singerman LJ: Vision loss in younger patients: a review of choroidal neovascularization. Optorn Vis Sci 2006L; 83: 316-325. 2Gottlieb JL. Age-related macular degeneration. Journal of the American Medical Association 2002; 288: 2233–2236. 3http://www.portal-der-augenmedizin.de/behandlungen/allgemeine-untersuchungen/kontrolle-augenhintergrund/betrachtung-kontrolle-augenhintergrund.html (letzter Aufruf 3.9.2019). 4Mitteilung der DOG: Aktuelle therapeutische Möglichkeiten bei der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration. Der Ophthalmologe 2007; 104: 628–634. 5Meyer CH, Holz FG: Effizientes Patientenmonitoring unter Anti-VEGF-Therapie. Z. prakt. Augenheilkd. 2008; 29: 359–364.



Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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