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Aktionsbündnis für mehr Bewusstsein  

Osteoporose – eine immer noch unterschätzte Erkrankung

13.12.2019, 12:21 Uhr | Amgen

Anzeige: Osteoporose – eine immer noch unterschätzte Erkrankung. Ältere Frau mit Stock: Frauen erkranken doppelt so oft wie Männer an Osteoporose. (Symbolfoto) (Quelle: zinkevych/stock.adobe.com)

Ältere Frau mit Stock: Frauen erkranken doppelt so oft wie Männer an Osteoporose. (Symbolfoto) (Quelle: zinkevych/stock.adobe.com)

Weltweit gehört Osteoporose zu den zehn häufigsten Erkrankungen. Doch nur jeder Dritte fühlt sich über ihre Folgen und die Vorsorgemöglichkeiten gut informiert. Ein neues Aktionsbündnis soll nun für mehr öffentliche Wahrnehmung sorgen.

Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, die still voranschreitet und jeden treffen kann. Noch vor einigen Jahren spielte die Osteoporose im Bewusstsein unserer Gesellschaft kaum eine Rolle. Dabei wird diese Erkrankung durch die älter werdende Bevölkerung zunehmend an Relevanz gewinnen, da unter anderem das Alter zu den wichtigen Risikofaktoren der Osteoporose zählt.

Aufgrund hormoneller Veränderungen sind vor allem Frauen von Osteoporose betroffen. Die Zahlen zeigen, dass jede dritte Frau unmittelbar nach den Wechseljahren an Osteoporose erkrankt, ab dem 70. Lebensjahr leidet bereits jede zweite Frau daran.1 Aber auch Männer können an Osteoporose erkranken. Die Leitlinie des Dachverbands für Osteologie (DVO) empfiehlt daher, dass Frauen und Männer ab dem 70. Lebensjahr eine Basisdiagnostik erhalten, wenn zukünftige Behandlungsmaßnahmen dies rechtfertigen.2

An Osteoporose sind bereits heute rund 6,3 Millionen Menschen in Deutschland erkrankt. Dies sind jedoch nur die gesicherten Diagnosen.3 Die Dunkelziffer der Patienten, die aktuell noch nicht diagnostiziert sind, dürfte weitaus höher liegen.

Knochen.Stark.Macher. Aktionsbündnis Osteoporose.

Eine deutliche Verbesserung der Versorgungslage wird immer wichtiger, um auch langfristig auf die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Osteoporose reagieren zu können. Besonders der unermüdliche Einsatz der Fachgesellschaften und Patientenorganisationen hat einen sehr großen Beitrag dazu geleistet, dass sich die Versorgungslage für Osteoporose-Patienten bereits verbessert hat. Auch in der Gesellschaft findet langsam ein Umdenken statt. Doch bis Osteoporose-Patienten die Versorgung erhalten, die sie benötigen, ist es noch ein langer Weg.

Durch ein Aktionsbündnis, bestehend aus Partnern der Patienten- und Fachgesellschaften sowie der Industrie, soll eine Plattform geschaffen werden, über die mit vereinter Kraft das Bewusstsein – einerseits gezielt und effizient in der Öffentlichkeit, andererseits aber auch im gesundheitspolitischen Umfeld – für die dramatische Unterversorgung im Bereich Osteoporose und die damit verbundenen individuellen wie auch volkswirtschaftlichen Konsequenzen geschärft wird.

Weitere Informationen zu anstehenden Aktionen erhalten Sie in Kürze.


Verwendete Quellen:
  • 1 Kanis JA et al. 2000; 11(8): 669–674. 2.Bone HG et al. Lancet Diabetes Endocrinol 2017; 5(7): 513–523. https://www.osteoporose-deutschland.de/osteoporose/ursachen-und-risikofaktoren
  • 2 Dachverband Osteologie e.V. (2018): DVO-Leitlinie 2017, Langversion: S. 125
  • 3 Bei einer 4-Jahresprävalenz, s. Hadji, Peyman et al. (2013): Epidemiologie der Osteoporose – Bone Evaluation Study: Eine Analyse von Krankenkassen-Routinedaten; in Deutsches Ärzteblatt 2013; 110(4): 52–7; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052. https://www.aerzteblatt.de/archiv/134111/Epidemiologie-der-Osteoporose-Bone-Evaluation-Study
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