Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Ab zum Arzt: Migränemittel helfen auch bei Clusterkopfschmerz

Ab zum Arzt  

Migränemittel helfen auch bei Clusterkopfschmerz

21.04.2020, 11:43 Uhr | dpa

Ab zum Arzt: Migränemittel helfen auch bei Clusterkopfschmerz. Einseitig, plötzlich und massiv: Clusterkopfschmerz ist für die Betroffenen oft eine große Belastung.

Einseitig, plötzlich und massiv: Clusterkopfschmerz ist für die Betroffenen oft eine große Belastung. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Clusterkopfschmerz heißt so, weil er gehäuft beziehungsweise in Gruppen auftritt. Betroffene haben oft Monate oder Jahre Ruhe, bis der Schmerz plötzlich zurückkehrt - dann allerdings mit bis zu acht Attacken pro Tag, und das über Wochen oder gar Monate.

Die einzelnen Anfälle dauern 15 bis 180 Minuten, erklärt die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. April 2020). Sie treten meist einseitig und zusammen mit anderen Symptomen auf: Manchmal tränt zum Beispiel das Auge, manchmal läuft die Nase. Oft sind die Attacken so heftig, dass sie den Alltag für Betroffene unerträglich machen. Männer haben diese Sorte Kopfschmerzen etwas häufiger als Frauen, zum ersten Mal in der Regel mit Ende 20 oder Anfang 30.

Die gute Nachricht: Nach der Diagnose durch einen Arzt - auch um andere, ernstere Ursachen auszuschließen - ist Clusterkopfschmerz oft gut behandelbar. Häufig kommt dabei das Migränemittel Sumatripan zum Einsatz, entweder als Spritze oder als Nasenspray. In schweren Fällen verschreiben Ärzte auch Herz-Kreislauf-Mittel oder den Mineralstoff Lithium, der sonst vor allem bei Depressionen zum Einsatz kommt. Oft lassen sich weitere Attacken damit unterdrücken.

Herkömmliche Kopfschmerzmittel sind für Clusterkopfschmerz dagegen nicht so gut geeignet: Oft dauert es zu lange, bis sie ihre Wirkung voll entfalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal