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Verdauung überfordert - Fettes Essen an Weihnachten: Was tun bei Sodbrennen?

Verdauung überfordert  

Fettes Essen an Weihnachten: Was tun bei Sodbrennen?

23.12.2020, 11:25 Uhr | dpa

Verdauung überfordert - Fettes Essen an Weihnachten: Was tun bei Sodbrennen?. Magendrücken und Übelkeit: Zu viel fettiges Essen kann Sodbrennen auslösen.

Magendrücken und Übelkeit: Zu viel fettiges Essen kann Sodbrennen auslösen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) – Wer am Abend zu viel von der Weihnachtsgans genossen hat, kann in der Nacht Probleme bekommen. Ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, Magendrücken, häufiges Aufstoßen, teils mit Säure oder Speisebrei: Das sind Anzeichen für Sodbrennen oder Reflux. Dabei fließt Magensäure in die Speiseröhre zurück.

Der beste Rat ist immer noch, vor allem abends auf zu reichhaltiges Essen zu verzichten. Darüber hinaus rät die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) dazu, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Auch am Tag kann Sodbrennen auftreten. Fettiges Essen, Alkohol oder Nikotin regen die Produktion der Magensäure an. Der Magensaft wird dann so sauer, dass er Beschwerden verursacht. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt und gut gekaut sind dann besser als große.

Sind die Schmerzen schon da, helfen verschiedene Hausmittel, etwa ein Glas lauwarmes Leitungswasser. Das verdünnt den Magensaft und senkt dadurch den Säuregehalt. Ähnlich wirken ein Glas Milch oder ein Glas mit aufgelöstem Natron. Kaugummi kauen regt den Speichelfluss an und verdünnt die Magensäure.

Der sogenannte Verdauungsschnaps belastet dagegen zusätzlich. Er hemmt die Magenmuskulatur, der Speisebrei ist länger im Magen. Besser ist ein Spaziergang nach dem Essen, der die Verdauung anregt.

Wer nicht nur an den Feiertagen, sondern auch sonst häufig an Sodbrennen und saurem Aufstoßen leidet, sollte damit zum Arzt gehen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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