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Warum LebensqualitÀt immer auch Teil der Therapieentscheidung sein sollte

Aktualisiert am 02.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Wenn Betroffene und ihre Angehörigen sich fĂŒr eine weniger effektive und damit verbunden weniger belastende Therapieform entscheiden, liegt das oft daran, dass ihnen der Erhalt einer kontinuierlichen LebensqualitĂ€t, um beispielsweise am Alltag der Familie weiterhin teilnehmen zu können, besonders am Herzen liegt.
Wenn Betroffene und ihre Angehörigen sich fĂŒr eine weniger effektive und damit verbunden weniger belastende Therapieform entscheiden, liegt das oft daran, dass ihnen der Erhalt einer kontinuierlichen LebensqualitĂ€t, um beispielsweise am Alltag der Familie weiterhin teilnehmen zu können, besonders am Herzen liegt. (Quelle: Ipsen / Getty Images)
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Nach dem ersten Schock einer Krebsdiagnose wÀchst bei den meisten Betroffenen der Wille mit allen Mitteln gegen die Krankheit anzukÀmpfen. Das braucht Mut, Energie und nicht selten steht die Frage im Raum, wie sich trotz Erkrankung und Therapie die LebensqualitÀt erhalten lÀsst.

Eine schwere Erkrankung wie Krebs bringt oft EinschrĂ€nkungen mit sich, die das Wohlbefinden, die körperliche MobilitĂ€t oder auch die Psyche beeinflussen können. Es sind aber nicht immer nur Krankheitssymptome wie Schmerzen oder Übelkeit, die den Alltag beeintrĂ€chtigen, manchmal sind es auch die Begleiterscheinungen von wirksamen Therapien, die den Betroffenen zusetzen. Gerade bei einer Krebserkrankung gibt es mittlerweile sehr effektive Behandlungsmöglichkeiten, die das Überleben eines Erkrankten sichern oder verlĂ€ngern können und die gleichzeitig die LebensqualitĂ€t erhalten bzw. die Nebenwirkungen auf ein ertrĂ€gliches Maß reduzieren.

LebensqualitÀt wird unterschiedlich empfunden

Die Definition von LebensqualitĂ€t ist individuell und sehr subjektiv. GrundsĂ€tzlich ist sie fĂŒr viele Krebspatienten dann gut, wenn sie sich im Rahmen des Möglichen wohlfĂŒhlen. Wenn Schmerzen oder eine therapiebedingte Erschöpfung sich beispielsweise so weit im Zaum halten lassen, dass die Teilnahme am tĂ€glichen Leben möglich ist oder man sich vom Verlust der Haare zum Beispiel durch eine Chemotherapie nicht hat unterkriegen lassen und der neuen Situation mit Mut begegnet. FĂŒr viele Krebspatienten besteht LebensqualitĂ€t oft in der Dankbarkeit fĂŒr kleine Momente, die fĂŒr einen gesunden Menschen oft als SelbstverstĂ€ndlichkeit hingenommen werden. Wie wichtig ein selbstbestimmtes Leben fĂŒr das Wohlbefinden ist, erleben viele erst dann, wenn sie durch Krankheit oder Therapien EinschrĂ€nkungen erfahren und Dinge, die ihnen am Herzen liegen, nicht mehr tun können.

LebensqualitĂ€t hĂ€ngt aber auch von Faktoren wie einem guten sozialen Umfeld, Sicherheit und Akzeptanz der eigenen Situation ab. Wenn Betroffene und ihre Angehörigen sich fĂŒr eine weniger effektive und damit verbunden weniger belastende Therapieform entscheiden, liegt das oft daran, dass ihnen der Erhalt einer kontinuierlichen LebensqualitĂ€t, um beispielsweise am Alltag der Familie weiterhin teilnehmen zu können, besonders am Herzen liegt. So manch einer mag da die Einsamkeit einer Therapie, die mit einem oder mehreren langen Krankenhausaufenthalten verbunden ist, abwĂ€gen gegen die Möglichkeiten anderer Therapien, die den Verbleib im gewohnten sozialen Umfeld ermöglichen.
Dabei ist es natĂŒrlich wichtig zu wissen, dass die verschiedenen Therapieoptionen jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Um den Arzt oder die Ärztin ausfĂŒhrlich befragen und gut verstehen zu können, was durch welche Therapie bewirkt werden kann und was nicht, sollte man sich möglichst schon im Vorfeld auf die eigenstĂ€ndige Suche nach Informationen machen. Sowohl die individuellen WĂŒnsche der Betroffenen als auch die ihrer Angehörigen im Bezug auf LebensqualitĂ€t sollten im ArztgesprĂ€ch und bei der Therapieentscheidung berĂŒcksichtigt werden.

LebensqualitÀt geht auch die Angehörigen etwas an

Die meisten unterstĂŒtzenden oder pflegenden Angehörigen stehen den Betroffenen von der Diagnosestellung ĂŒber die Therapieentscheidung bis zur Umsetzung der Behandlung zur Seite. Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs ist es ihrem Engagement zu verdanken, dass die LebensqualitĂ€t der Betroffenen und ihres familiĂ€ren Umfeldes erhalten bleibt. Damit leisten sie auch einen erheblichen Anteil an der Versorgung von schwer kranken Menschen und tragen zu deren Wohlbefinden bei. Allerdings gehen viele Angehörige dabei oft an ihre Grenzen oder auch darĂŒber hinaus. Sie vergessen oder vernachlĂ€ssigen sich dann hĂ€ufig selbst und laufen so Gefahr, schnell an einen Punkt zu kommen, wo sie mit ihren KrĂ€ften völlig am Ende sind.

RĂ€ume zum Reden gibt Angehörigen eine Stimme und bietet UnterstĂŒtzung

Um Angehörigen von Krebspatienten den Umgang mit den Herausforderungen zu erleichtern, die die UnterstĂŒtzung der Betroffenen oft mit sich bringt, hat Ipsen die Initiative „RĂ€ume zum Reden“ ins Leben gerufen. Das pharmazeutische Unternehmen, das in Deutschland therapeutische Lösungen in den Bereichen Onkologie, Neurologie und seltene Erkrankungen anbietet, möchte damit seinen Beitrag leisten, dass die Sorgen und BedĂŒrfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen gehört werden und ihnen entsprechende Hilfestellung geben. Auf der Webseite zur Initiative werden die Ergebnisse aus dem Ipsen Report zur Situation Angehöriger von Krebspatienten prĂ€sentiert sowie Alltagstipps und Experteninterviews zum Thema vorgestellt. DarĂŒber hinaus werden diese Erkenntnisse mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen, wie beispielsweise Ärzten und Gesundheitspolitikern, geteilt, um den Angehörigen eine Stimme zu geben und eine Verbesserung ihrer LebensumstĂ€nde zu erreichen. „RĂ€ume zum Reden“ will Angehörigen die Anerkennung und UnterstĂŒtzung zukommen lassen, die sie verdienen und ihnen die Kraft geben, die sie als UnterstĂŒtzer im Kampf gegen den Krebs brauchen.


Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit IPSEN PHARMA GmbH, Einsteinstraße 174, 81677 MĂŒnchen erstellt.

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