Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

Adipositas: Herzinfarkt-Gefahr bei fettleibigen Kindern

Fettleibigkeit  

Herzinfarkt-Gefahr bei fettleibigen Kindern

13.11.2008, 16:30 Uhr | rev, dpa

Adipositas: Herzinfarkt-Gefahr bei fettleibigen Kindern. Dicker Junge im Schwimmbad.

Erhöhtes Herzinfarktrisiko bei fettleibigen Kindern. (Bild: Archiv)

Die Halsschlagadern fettleibiger Kinder sind durch Ablagerungen so stark verengt wie diejenigen von 45-Jährigen. Solche Kinder besitzen damit ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, ergab eine Studie an der Missouri Kansas City Universität.

Arterien wie bei 45-Jährigen

Die Wissenschaftler um die Kinderärztin Geetha Raghuveer hatten die Halsschlagadern von 80 stark übergewichtigen Kindern im Alter von etwa 13 Jahren mit Ultraschall untersucht. Die Innenwände der Arterien seien durch Blutfettablagerungen so verdickt gewesen, wie es typisch sei für 45-Jährige, nicht aber für Kinder und Jugendliche, berichten die Forscher auf einer Konferenz der "American Heart Association" in New Orleans.

Weit über den Normalwerten

Ein altes Sprichwort unter Kardiologen lautet: "Du bist so alt wie Deine Arterien." Denn das sogenannte "Gefäßalter" bestimme das Risiko für Herzkreislaufkrankheiten, erläutert Raghuveer. Beides sei bei den 13-jährigen Versuchsteilnehmern stark erhöht gewesen. Ablagerungen in Gefäßen können unter anderem zu Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. "Fettleibigkeit und erhöhte Blutfettwerte sollten jedem Arzt eine Warnung sein, dass dieses Kind ein hohes Risiko für Herzkrankheiten besitzt", sagt Raghuveer. Die Cholesterinwerte der untersuchten Kinder lagen 30 Prozent über den Normalwerten. Weitere Risikofaktoren für verengte Arterien seien hoher Blutdruck und Passivrauchen.

Ablagerungen wieder abbaubar

In weiteren Studien wollen die Forscher nun untersuchen, ob die Arterienablagerungen wieder abgebaut werden, wenn die Kinder abnehmen und mehr Sport machen. Raghuveer ist optimistisch: "In Kindern sind die Gefäßablagerungen noch nicht verhärtet. Wir können die verengten Gefäße von Erwachsenen behandeln, also können wir Kindern erst recht helfen." Bei den Kindern gebe es noch nicht so viel Kalk in den Ablagerungen.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Magenta SmartHome Bonus: bis zu 4 Geräte für nur 1,- €*
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe