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Umstritten: Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs

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Umstritten: Schutzimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs

27.04.2009, 13:28 Uhr | rev, dpa

Fehlende Belege

Ganz anders bewertet dies dagegen eine Gruppe von 13 Wissenschaftlern um den Public-Health-Experten Ansgar Gerhardus von der Universität Bielefeld. In einem Manifest kritisieren die Wissenschaftler, dass die Wirksamkeit des Impfstoffes bislang nicht ausreichend belegt ist. Sie fordern von der Ständigen Impfkommission (STIKO), die Impfempfehlung dringend zu überprüfen. Denn die in diversen Studien ermittelten Ergebnisse stünden in deutlichem Widerspruch zu vielen sehr optimistischen Verlautbarungen. Auch Daten, die belegen, wie sich die Schutzimpfung bei Männern auswirkt, liegen laut dem Krebsforschungszentrum noch nicht vor.

Verunsicherung: Zwei Mädchen sterben

Auch der Tod zweier Mädchen aus Deutschland und Österreich nach der Impfung im Jahr 2007 verunsicherte viele Frauen. Aber: "Die Obduktionen haben keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit der Impfung gezeigt. Es handelt sich hierbei um einen Totimpfstoff, der bekanntermaßen harmlos ist", sagt Hillemanns. Beckmann zufolge sind bislang 1,2 Millionen Dosen verabreicht worden. Laut Statistik hätte es dabei zu mindestens fünf Todesfällen kommen müssen.

Regelmäßige Früherkennung unumgänglich

Auch das DKZF bestätigt die sehr gute Verträglichkeit beider Impfstoffe. Die häufigsten Nebenwirkungen seien Hautreaktionen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Aber da Impfung nicht völlig schützt, empfiehlt es sich, weiterhin regelmäßig zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs zu gehen.


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