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Neurodermitis: Verschriebene Cremes richtig anwenden

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Neurodermitis  

Neurodermitis: Verschriebene Cremes richtig anwenden

16.06.2009, 11:58 Uhr | sca

Kind mit Neurodermitis wird vom Kinderarzt untersucht.Kind mit Neurodermitis wird vom Kinderarzt untersucht. (Bild: Imago)Unter der Hauterkrankung Neurodermitis leiden etwa 20 Prozent der Kinder in den ersten beiden Lebensjahren. Bei Neurodermitis trocknet die Haut aus, rötet sich, beginnt zu jucken und wird rissig. Manchmal bilden sich auch nässende Bläschen. Mit der Zeit kann sich die Haut verdicken. Am häufigsten sind die Armbeugen und die Kniebeugen, das Gesicht und der Nacken betroffen. Cremes und Salben können das Hautbild verbessern und das Leiden lindern. Dies gilt jedoch nur, wenn die Grundlagen der Arznei- und Pflegemittel zum Hautzustand passen, erklärt Dr. Christiane Eckert-Lill, Geschäftsführerin Pharmazie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), bei einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer.#


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Umgang mit kortisonhaltige Cremes

Verordnet der Kinderarzt zum Beispiel bei einer akuten Neurodermitis eine kortisonhaltige Creme, sollte diese nur einmal täglich aufgetragen werden. Die Besserung soll schnell eintreten, die Kratzspuren heilen allerdings nur langsam ab. In der weiteren Behandlung wird das Kortison nach etwa einer Woche wieder stufenweise abgesetzt. An den kortisonfreien Tagen sollten Eltern die Haut ihres Kindes mit einer wirkstofffreien Basispflege eincremen, die auf den Hautzustand abgestimmt ist. 'Viele Eltern haben Angst vor Kortison. Das ist bei einer fachgerechten Anwendung jedoch unbegründet', meint Eckert-Lill. Bestimmte Steroide können zeitlich befristet auch bei Kindern eingesetzt werden. Allerdings sollte eine Infektion ausgeschlossen sein. Kortison-Cremes gehören auch nicht in den Windelbereich.




Ermahnen hilft nicht

Für die Behandlung einer chronischen Neurodermitis eignen sich fettreiche Salben besser als eher wässrige Cremes. Das Kind zu ermahnen, nicht zu kratzen, nutzt meist nichts. Denn der Juckreiz ist häufig so stark, dass die Kleinen nicht anders können als zu kratzen. Gelegentliches Streicheln oder Zupfen der Haut kann ebenso helfen und führt nicht zu Verletzungen. Linderung können zudem feucht-kühle Umschläge verschaffen.

ratgeber.t-online.de: Neurodermitis im Winter: Die richtige Hautpflege


Verschiedene Faktoren könnten Ursache sein

Über die Gründe für eine Neurodermitis ist die Wissenschaft sich noch nicht einig. Unter Umständen können bestimmte Nahrungsmittel wie Kuhmilch und Eier eine Rolle spielen oder zumindest die Beschwerden verstärken. Dennoch sollten Eltern bei der Ernährung ihrer Kinder nicht auf Verdacht einzelne Lebensmittel weglassen. Ein Verzicht hilft vermutlich nur, wenn das Kind eine nachweisbare Überempfindlichkeit gegen diese Nahrungsmittel hat. Ansonsten würden dem Nachwuchs unnötig wichtige Stoffe entzogen, die er für sein Wachstum braucht. Außerdem kann Neurodermitis durch eine Vielzahl weiterer Faktoren ausgelöst werden. Bei manchen Menschen wird der Ausschlag durch bestimmte Substanzen (Allergene) hervorgerufen, zum Beispiel Staubmilben oder Pollen. Bei anderen Betroffenen sind es Reizstoffe wie Seife, kalte Luft, Zigarettenrauch oder Wollkleidung. Stress ist zwar kein Auslöser von Neurodermitis, kann aber die Beschwerden verschlimmern.

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