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Rotavirus: Mütter und Väter sind für Impfschutz

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Rotavirus: Mütter und Väter sind fürs Impfen

16.10.2008, 12:16 Uhr | ots; aq

Ein Großteil der Eltern möchte sein Kind gegen das Rotavirus impfen lassen.Ein Großteil der Eltern möchte sein Kind gegen das Rotavirus impfen lassen. (Bild: imago)Weniger bekannt als das Norovirus, aber genauso verbreitet ist das Rotavirus, das ebenfalls heftigen Brechdurchfall verursacht: Es befällt vor allem Babys und Kleinkinder, und das macht es gefährlich. Denn so kleinen Menschen setzt der Wasserverlust durch Erbrechen und Durchfall ganz besonders zu. Eine große Mehrheit der Eltern spricht sich jetzt für eine Schluckimpfung gegen das Rotavirus aus, berichtet die Zeitschrift "Eltern" exklusiv in ihrer Oktober-Ausgabe.
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Zusätzliche Impfung für Babys

Um herauszufinden, wie Mütter und Väter zu einer möglichen Impfung stehen, verteilte das "Deutsche Grüne Kreuz" im Frühjahr Fragebögen in Frauenarztpraxen. Der gemeinnützige Verein, zu dessen Zielen die Gesundheitsinformation gehört, wollte vor allem wissen, wie hoch werdende Mütter das Erkrankungsrisiko durch Rotaviren einschätzen und ob sie ihr Baby gegen den Durchfallerreger impfen lassen würden.

Mehrheit der Eltern ist dafür

700 Frauen, von denen 299 zum ersten Mal schwanger waren und 387 bereits Kinder hatten, füllten den Fragebogen aus. Das Ergebnis der Auswertung ist eindeutig: 95 Prozent der Schwangeren halten die Rotavirus-Infektion für eine ernste Erkrankung im Babyalter. Und 88 Prozent möchten ihr Baby dagegen impfen lassen. Jetzt muss abgewartet werden, wie sich die "Ständige Impfkommission" (Stiko) entscheidet: Diese wird in den nächsten Tagen am Berliner Robert Koch-Institut, die Nutzen, Kosten und Risiken von Impfstoffen bewerten, und in den nächsten Wochen ihre neuen Empfehlungen herausgeben. Vielleicht ist die Rotavirus-Schluckimpfung dabei.

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