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Plötzlicher Kindstod: Schlafen beim Baby senkt SIDS-Risiko

Plötzlicher Kindstod  

Schlafen beim Baby schützt vor plötzlichem Kindstod

21.11.2008, 16:22 Uhr | ots; ruf

Experten ermutigen Eltern zum Schlafen neben ihrem Baby.Experten ermutigen Eltern zum Schlafen neben ihrem Baby. (Bild: Archiv)Über wenige Fragen wird unter jungen Eltern so intensiv diskutiert wie über die, ob ein Baby mit ins Elternbett gehört. Jetzt bekommen die Befürworter des Familienbetts Unterstützung von UNICEF und der Weltgesundheits- organisation (WHO), berichtet die Zeitschrift "Eltern".
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Schutz vor dem plötzlichen Kindstod

Nach der Auswertung sämtlicher Studien, die es weltweit zu diesem Thema gibt, ermutigen UNICEF und WHO Eltern zum Familienbett. So zeigen die neuesten Untersuchungen: Mütter schützen ihre Babys im Elternbett intuitiv durch unbewusste Berührungen sowohl vor dem Überhitzen als auch vor Atemstillständen in extremen Tiefschlafphasen. Beides ist seit langem als Risikofaktor für den gefürchteten plötzlichen Kindstod (SIDS) bekannt. Mütter, die direkt bei ihrem Baby schlafen, stillen häufiger und längere Zeit - und Stillen senkt das SIDS-Risiko um bis zu 50 Prozent. Videoaufnahmen von Tausenden Familien im gemeinsamen Bett zeigen außerdem, dass niemand Angst haben muss, sein Baby im Schlaf zu überrollen.

Nur gesunde Nichtraucher sind gut fürs Baby

Dennoch müssen junge Familien in punkto Familienbett einige wichtige Punkte beachten, schreibt "Eltern": So dürfen im gemeinsamen Bett nur Nichtraucher schlafen, da mit einem Raucher das SIDS-Risiko tatsächlich deutlich steigt. Im Familienbett darf kein Haustier schlafen, und zwischen zwei Kindern muss ein Erwachsener liegen. Das Baby liegt im Schlafsack und auf dem Rücken. Und selbstverständlich darf niemand im Familienbett schwer krank, unter Einfluss von starken Medikamenten, insbesondere Schlafmitteln oder betrunken sein.

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