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Vitamin-D-Mangel bei Kindern weit verbreitet

Studie  

Vitamin-D-Mangel ist bei Kindern weit verbreitet

26.08.2011, 13:26 Uhr | iri, sid

Um Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, sollten Kinder statt dauernd vor dem Computer zu sitzen, viel im Freien spielen.Um Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, sollten Kinder statt dauernd vor dem Computer zu sitzen, viel im Freien spielen. (Bild: Imago)Eine zu geringe Vitamin-D-Versorgung kann bei Kindern Knochenkrankheiten, wie zum Beispiel eine abnorme Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts oder auch Herzkrankheiten auslösen. Diesen Krankheitsrisiken kann man anhand bestimmter Vorkehrungen entgegentreten. Dass viele Kinder unter einem erheblichem Mangel an Vitamin D leiden, hat nun eine US-amerikanische Studie nachgewiesen. Bei sieben von zehn Kindern wurde hierbei eine zu geringe Vitamin-D-Versorgung nachgewiesen.

Hoher Blutdruck und Herz-Kreislauf-Probleme

Die Ergebnisse des Albert Einstein College of Medicine der Yeshiva University lassen vermuten, dass eine Vitamin-D-Unterversorgung bei Millionen von Kindern der Auslöser für hohen Blutdruck und Herz-Kreislauf-Probleme sein könnte. "Mehrere kleine Studien haben eine hohe Verbreitung von Vitamin-D-Mangel bei Kindern in bestimmten Bevölkerungen gefunden, aber niemand hat dieses Problem landesweit untersucht", sagt der Studienleiter Professor Michal L. Melamed.

Über 60 Prozent haben Vitamin-D-Mangel

Um dieses Problem näher zu analysieren, haben die Forscher Daten bezüglich Vitamin-D-Mangel von mehr als 6000 Kindern und Jugendlichen im Alter von eins bis 21 Jahren ausgewertet. Dabei haben die Wissenschaftler bei neun Prozent beziehungsweise 7,6 Millionen Kindern in den USA eine erhebliche Vitamin-D-Unterversorgung nachgewiesen und bei 61 Prozent beziehungsweise 50,8 Millionen Kindern einen Vitamin-D-Mangel festgestellt. Der Mangel kam unter anderem bei älteren und weiblichen Kindern und Jugendlichen, sowie bei denjenigen, die mehr als vier Stunden am Tag fernsehen vor.

Sonne und vitaminreiche Kost

Melamed verweist darauf, dass Heranwachsende heutzutage einen sitzenden Lebensstil pflegen und nicht viel Zeit draußen verbringen. Doch der Körper benötigt die UV-B-Sonnenstrahlung, um Vitamin D herzustellen. Außerdem sollten die Kinder mehr vitaminreiche Kost wie zum Beispiel Milch und Fisch zu sich nehmen. Auch Nahrungsergänzungsmittel können helfen, empfohlen werden 400 IE (Internationale Einheiten) am Tag; die IE stellt eine Maßeinheit für viele Präparate in der Medizin dar.

Draußen Spielen und Spazierengehen

Eine ausreichende Vitamin-D-Menge ergibt sich also aus angemessener Ernährung, Nahrungszusätzen sowie Sonnenstrahlung. Den Eltern wird geraten, die Kinder öfter nach draußen zu schicken und sie nicht so lange vor dem Fernseher sitzen zu lassen. 15 bis 20 Minuten Sonnenlicht seien für die wichtige Vitamin-D-Bildung genug. Da auch die Kinder in Deutschland immer mehr vor Fernsehbildschirmen und Computern sitzen, sollten die Eltern hierzulande ebenfalls die Ratschläge annehmen und ihren Nachwuchs öfter einmal zum Spielen oder Spazierengehen nach draußen schicken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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