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Blutvergiftung bei Kindern schwer zu erkennen

Gesundheit  

Blutvergiftung bei Kindern schwer zu erkennen

20.08.2010, 09:06 Uhr | dapd

Blutvergiftung bei Kindern schwer zu erkennen  . Gebrauchtes Haftpflaster mit Blutfleck.

Eine Blutvergiftung kann lebensbedrohlich sein. (Bild: imago) (Quelle: imago images)

Rund 10.000 Kinder in Deutschland erleiden jährlich eine Blutvergiftung. In wenigen Stunden vermehren sich dabei Krankheitserreger im Körper derart massiv, dass das Leben akut bedroht ist. Wie kommt es zu diesen Vergiftungen, was sind erste Anzeichen und was muss man im Ernstfall unternehmen?

Blutvergiftungen vor allem in Krankenhäusern

Wie bei Erwachsenen treten Blutvergiftungen bei Kindern vor allem in Krankenhäusern auf. Denn dort können gefährliche Keime die sowieso schon geschwächten Patienten befallen. "Klinikerreger haben dann leichtes Spiel", sagt Michael Sasse, Experte für Sepsis bei Kindern auf der pädiatrischen Intensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Gefahr in Verzug

Auch eine kleine eitrige Entzündung könne eine Sepsis auslösen, erklärt Sasse. Dies geschehe zwar nur selten, aber wenn, sei Gefahr im Verzug: "Das ist das Tragische an diesem Krankheitsbild: Man vermutet eine banale Erkältung, doch nach wenigen Stunden ist das Kind kaum ansprechbar." Dann müsse sofort der Notarzt alarmiert werden.

Gute Behandlungsaussichten

Kinder sterben seltener an einer Sepsis als Erwachsene. Der Grund dafür ist nach Angaben Sasses, dass Kinder meistens nicht an weiteren Grundkrankheiten litten. "Bei Kindern können wir viel aggressiver therapieren", erklärt er.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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