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Kinderkrebstherapie: Eltern schätzen Anthroposophie

Krebs  

Kinderkrebstherapie: Eltern schätzen Anthroposophie

06.09.2010, 14:10 Uhr | dpa-tmn

Kinderkrebstherapie: Eltern schätzen Anthroposophie. Arzneimittel auf pflanzlicher Basis.

Pflanzliche Medikamente können die Schulmedizin ergänzen. (Bild: imago) (Quelle: imago images)

Kinder erkranken sehr selten an Krebs und haben gute Chancen wieder gesund zu werden. Für Eltern ist es trotzdem extrem schwer, wenn das eigene Kind an Krebs leidet. Einer Umfrage zufolge, empfehlen Betroffene, die herkömmlichen Behandlungsmethoden durch anthroposophische zu ergänzen.

Eltern befürworten ergänzende anthroposophische Behandlung

Anthroposophische Medizin ist nach Ansicht vieler Eltern krebskranker Kinder eine gute Ergänzung zur Schulmedizin. Das hat eine Studie des Zentrums für integrative Kinderonkologie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ergeben, das mit der Universität Witten/Herdecke kooperiert. Befragt wurden rund 1000 Eltern in Deutschland, deren Kind innerhalb eines Jahres an Krebs erkrankt war. 96 Prozent von ihnen empfehlen demnach anderen Betroffenen eine anthroposophische Therapie neben der herkömmlichen Behandlung.

Wie wird anthroposophisch therapiert?

Durch anthroposophische Medizin sollen die Selbstheilungskräfte des Patienten angeregt und gestärkt werden. In Ergänzung oder als Ersatz der Schulmedizin werden zum Beispiel speziell hergestellte mineralische, pflanzliche und tierische Arzneimittel, verschiedene Kunsttherapien oder rhythmische Massagen angewendet. Die Studie ergab, dass knapp drei Viertel der anthroposophischen Behandlungen ärztlich verordnet wurden. Bei anderen ergänzenden Therapien war das nur bei gut einem Drittel der Fall.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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