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Zahnmedizin: Ausgeschlagenen Zahn suchen und zum Arzt mitnehmen

Zahnmedizin  

Einen Zahn ausgeschlagen - Was tun?

23.09.2010, 11:03 Uhr | dpa-tmn

Zahnmedizin: Ausgeschlagenen Zahn suchen und zum Arzt mitnehmen . Ein Kind hält einen Zahn zwischen den Fingern.

Ein ausgeschlagener Zahn sollte zum Arzt mitgenommen werden. (Bild: imago) (Quelle: imago images)

Jedes dritte bis vierte Kind erlebt in jungen Jahren einen Zahnunfall. Häufig passiert das Unglück zu Hause, beim Sport oder auf dem Spielplatz. Eltern sollten daher mit ihrem Nachwuchs über gefährliche Situationen sprechen, richtige Verhaltensweisen einüben und ihnen sagen, was im Falle eines ausgeschlagenen Zahns zu tun ist. Denn ein Unfall kann nie ausgeschlossen werden. Das sollten Sie tun, wenn sich Ihr Kind einen Zahn ausschlägt oder abbricht.

Der ausgeschlagene Zahn sollte mit zum Arzt

Wenn sich ein Kind einen Zahn ausgeschlagen oder abgebrochen hat, sollte er vor dem Gang zum Arzt unbedingt gesucht werden. Denn ein geretteter Zahn ist immer besser als ein neuer, künstlicher Zahn, betont der Bundesverband der Kinderzahnärzte in München.

Der richtige Umgang mit dem gefundenen Zahn

Der Zahn darf allerdings nicht gereinigt werden und sollte nur an der Spitze, nicht aber an der Wurzel angefasst werden. Da er nicht austrocknen dürfe, werde der Zahn am besten sofort in kalte Milch oder eine spezielle Zahnrettungsbox gelegt. Notfalls könne er auch zwischen Backenzähnen und Wange aufbewahrt werden, rät der Verband.

Sofortmaßnahmen an der verletzten Stelle - und ab zum Arzt

Blutet das Kind im Mund, lassen Eltern es auf Mull oder ein fusselfreies Textilstück - etwa ein Stofftaschentuch - beißen. Ein stark gelockerter Zahn sollte aber nicht berührt werden. Von außen kann die Wunde gekühlt werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Kind möglichst umgehend zum Zahnarzt oder in eine Zahnklinik kommt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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