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Essverhalten: Gesundes Frühstück nicht die Regel

Essverhalten  

Gesundes Frühstück ist nicht die Regel

12.10.2010, 10:32 Uhr | dpa-tmn

Essverhalten: Gesundes Frühstück nicht die Regel. Vater und Sohn beim Frühstück.

Ein reichhaltiges Frühstück liefert Energie für den Tag. (Bild: imago) (Quelle: imago images)

Ein gesundes und gehaltvolles Frühstück ist wichtig. Es liefert die Energie, die man für seinen Tagesablauf braucht. Gerade auch Kinder und Jugendliche haben morgens einen hohen Energiebedarf, um in der Schule bestehen zu können. Der Volksmund hält das Frühstück für "die wichtigste Mahlzeit des Tages", viele Eltern offenbar nicht.

Jeder dritte Schüler frühstückt gar nicht

Das Frühstück ist Wissenschaftlern zufolge für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Es unterstütze ihr Lern- und Denkvermögen, so die Ernährungswissenschaftlerin Catherina Jansen von der Hochschule Fulda. Dennoch lasse mindestens jeder dritte Schüler sein Frühstück ausfallen, wie eine Studie der Hochschule nun herausfand. Für die Studie haben die Wissenschaftler mehr als 3300 Fragebögen von sechs Schulen in Hessen ausgewertet. Nun soll ein neues Konzept zur Schülerverpflegung entwickelt werden, das bundesweit Modellcharakter haben soll.

Überwiegend unausgewogene Speisen zum Frühstück

Denn Jansen weist darauf hin, dass zwischen den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und dem, was Schüler gern mögen, eine erhebliche Diskrepanz bestehe: Diejenigen, die überhaupt frühstückten, ernährten sich meist unausgewogen, so die Expertin in Ernährungsfragen. Sie äßen vornehmlich helle Brötchen, Croissants sowie Nuss-Nougat-Creme.

Überrascht hat die Forscher aber, dass die Hälfte der befragten Schüler gern Gemüse isst. Nur 17 Prozent mögen es gar nicht. Rohkost wie Salat, Gurken, Paprika und Tomaten werden deutlich bevorzugt. Die Hitliste der verschmähten Gemüsesorten hingegen führen Auberginen, Sellerie und Kohlgemüse an. Die Fast-Food-Klassiker sind der Studie zufolge bei den Schülern nach wie vor der Renner: Pizza (86 Prozent), Nudeln (78) und Pommes (74). Salat werde immerhin von 72 Prozent gern gegessen. Bei den Snacks bevorzugten sie Süßgebäck und Obst.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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