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ADS und ADHS: Weniger Medikamente an Kinder im Grundschulalter verschrieben

ADS  

Weniger Medikamente bei ADS und ADHS im Grundschulalter

18.10.2010, 09:38 Uhr | dpa-tmn

ADS und ADHS: Weniger Medikamente an Kinder im Grundschulalter verschrieben. ADS und ADHS: Junge tobt im Beisein des Vaters in seinem Zimmer herum.

ADS und AD(H)S: Weniger Medikamente im Grundschulalter. (Bild: imago) (Quelle: imago)

In den letzten Jahren zeigten sich Apotheker, Krankenkassen und spezialisierte Mediziner zunehmend besorgt über die allzu lasche Verschreibungspraxis bei Medikamenten, die gegen Aufmerksamkeitsstörungen (ADS und ADHS) bei Kindern wirken sollen. Zumindest bei Grundschülern scheint sich hier langsam eine Trendwende abzuzeichnen, wie die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) nun mitteilt.

Zunehmende Aufklärung über Nebenwirkungen

Ärzte verschreiben nach Angaben der DAK weniger Medikamente für "Zappelphillipe" im Grundschulalter. Die Zahl der Verordnungen von Mitteln gegen Aufmerksamkeitsstörungen sei von Ende 2007 bis Ende 2009 in dieser Altersgruppe um knapp ein Viertel (24 Prozent) zurückgegangen, teilte die DAK am Donnerstag in Hamburg mit. Diese Statistik betreffe Kinder von sechs bis neun Jahren. Ein Grund für den Rückgang der Verschreibungen sei die zunehmende Aufklärung über Nebenwirkungen.

Anstieg bei älteren Patienten

Allerdings wurde in der Altersgruppe von zehn bis 13 Jahren ein Anstieg der Verordnungen um einen fast ebenso hohen Prozentsatz (23 Prozent) verzeichnet. Weniger kleinere Kinder bekämen die Medikamente neu verschrieben, aber die älteren Kinder nähmen ihre schon verschriebenen weiter, sagte dazu eine DAK-Sprecherin.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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