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Dioxin in Eiern: Erhöhtes Risiko für Kinder

Dioxin in Eiern  

Dioxin in Eiern: Erhöhtes Risiko für Kinder

04.01.2011, 11:39 Uhr | dpa-tmn

Dioxin in Eiern: Erhöhtes Risiko für Kinder. Kinder sollten derzeit nicht zu viele Eier essen. (Bild: imago)

Kinder sollten derzeit nicht zu viele Eier essen. (Bild: imago)

Wegen der jüngsten Dioxinfunde sollten Kinder derzeit nicht zu viele Eier essen. Dioxin sei toxisch und lagere sich im Körper ab, erklärte Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn am Dienstag. Bei Kindern sei wegen ihres geringeren Körpergewichts die kritische Aufnahmemenge schneller erreicht als bei Erwachsenen. Derzeit sollten Kinder daher sicherheitshalber nicht täglich Eiergerichte essen. Wenn sie in jüngster Zeit ein oder zwei Eier pro Woche gegessen hätten, sei das aber unproblematisch, sagte die Expertin.

Akute Gesundheitsgefahr besteht nicht

Die DGE warnte zugleich vor Panikreaktionen: Wenn ein Erwachsener ein mit Dioxin belastetes Ei isst, habe das keine direkten toxischen Auswirkungen. Ein gesunder Erwachsener dürfe wie gewohnt Eiergerichte essen. Auch der tägliche Verzehr eines Eis bleibe ungefährlich, sagte Gahl. Am Montag hatten sich bereits zwei Bundesbehörden in gleicher Weise geäußert: Wegen der Dioxinfunde müssten Verbraucher nicht ihr Konsumverhalten ändern, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin. "Eine akute Gesundheitsgefahr besteht nicht", hieß es auch beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Verunreinigtes Futtermittel als Ursache

Das Dioxin in Eiern war festgestellt worden, nachdem in Futtermittel für Hühner, Puten und Schweine eine nur für technische Zwecke bestimmte Fettsäure gemischt worden war. Allein in Niedersachsen wurden aus diesem Grund am Montag rund 1000 Agrarbetriebe gesperrt. In Nordrhein-Westfalen wurden 8000 Legehennen getötet, die mit Dioxin verseuchtes Futter gefressen hatten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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