Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

HNO-Ärzte raten Jugendlichen und Erwachsenen zu Mumps-Impfung

HNO-Ärzte raten Jugendlichen und Erwachsenen zu Mumps-Impfung

28.02.2011, 09:32 Uhr | dapd

HNO-Ärzte raten Jugendlichen und Erwachsenen zu Mumps-Impfung. Jugendliche sollten sich gegen Mumps impfen lassen. (Foto: imago)

Jugendliche sollten sich gegen Mumps impfen lassen. (Foto: imago)

Auch Jugendliche und Erwachsene können an Mumps erkranken. Hals-, Nasen- und Ohrenärzte empfehlen deshalb denjenigen, die diese Speicheldrüsenentzündung als Kind noch nicht durchgemacht haben, sich impfen zu lassen. "Aufgrund der hierzulande hohen Durchimpfungsquote im Kleinkindalter, aber der für eine Ausrottung des Mumps-Virus doch insgesamt zu geringen Impfrate, verlagert sich die Krankheit immer mehr ins spätere Schul- und Erwachsenenalter. Problematisch ist, dass die Zahl der Komplikationen damit auch zunimmt", sagt Jan Löhler vom Berufsverband der HNO-Ärzte.

Typische Symptome

Zu den typischen Symptomen einer Mumps-Erkrankung zählen Fieber, Mattigkeit, Halsschmerzen, Kopfweh und vor allem geschwollene Ohrspeicheldrüsen. Bei kleineren Kindern verläuft die auch als "Ziegenpeter" bekannte Infektion in der Regel harmlos, bei Jugendlichen und Erwachsenen ist die Komplikationsrate viel höher. Mumps kann eine Hirnhautentzündung (Meningitis), aber auch eine Entzündung der Hoden beziehungsweise der Eierstöcke zur Folge haben.

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt ab dem vollendeten 11. Lebensmonat eine zweimalige kombinierte Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung). "Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bisher nicht erkrankt sind, sollten ihren Impfstatus prüfen und eine Impfung notfalls nachholen lassen", rät Löhler.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

shopping-portal