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Kleiner Tom: Mit drei Jahren schon alkoholkrank

Kleiner Tom: Mit drei Jahren ist er schon alkoholkrank

15.03.2011, 16:29 Uhr | t-online.de

Kleiner Tom: Mit drei Jahren schon alkoholkrank. Alkoholismus bei Kindern unter zwölf Jahren: In Großbritannien kein Einzelfall. (Foto: imago)

Alkoholismus bei Kindern unter zwölf Jahren: In Großbritannien kein Einzelfall. (Foto: imago)

Ein trauriger Rekord: In England musste ein erst dreijähriges Kind aus den West Midlands wegen Alkoholismus in einer Klinik behandelt werden, wie die Hamburger Morgenpost auf ihrer Internetseite berichtet. Länger als ein halbes Jahr sollen die Eltern dem kleinen Tom* alkoholische Getränke gegeben haben.

"Ein entsetzlicher Fall"

Wie Nicolay Sorensen von der Anti-Alkoholmissbrauchs-Behörde "Alcohol Concern“ gegenüber der britischen "Sun“ erklärte, sei Tom vermutlich schon physisch abhängig gewesen, als er ins Krankenhaus kam. Die Folge: Der Dreijährige litt mit großer Wahrscheinlichkeit während der Therapie an Entzugserscheinungen, die sich meist in Form von starkem Zittern und Stimmungsschwankungen zeigen. "Ein entsetzlicher Fall“, meint Sorensen.

Es muss mit fatalen Gehirnschäden gerechnet werden

Die endgültigen Konsequenzen für den Jungen konnten bisher noch nicht bestätigt werden. Laut Hamburger Morgenpost ist allerdings zu befürchten, dass Tom bereits Gehirnschäden davongetragen habe, die auch tödlich sein könnten.

Kein Einzelfall

Erst vor einen Monat wurde von einem achtjährigen Mädchen aus Dundee (Schottland) berichtet, dass sich über die hochprozentigen Alkoholvorräte ihrer alkoholkranken Eltern hermachte. Tom sei nun allerdings das jüngste von 13 Kindern unter zwölf Jahren, bei denen in den letzten drei Jahren in Großbritannien Alkoholismus diagnostiziert wurde. Im Fall des kleinen Tom scheint ebenfalls das Umfeld nicht unschuldig zu sein. In der Region, in der der Junge mit seinen Eltern lebt, wurden in jüngster Zeit 106 Jugendliche wegen Alkoholmissbrauch behandelt, so die Hamburger Morgenpost.

*der Name wurde von der Redaktion geändert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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