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Kinder essen ohne Verbote weniger Schokolade

Kinder essen ohne Verbote weniger Schokolade

18.04.2011, 16:14 Uhr | dpa

Kinder essen ohne Verbote weniger Schokolade. Wenn Kinder so viel Schokolade essen dürfen, wie sie wollen, essen sie insgesamt sogar weniger. (Foto: imago)

Wenn Kinder so viel Schokolade essen dürfen, wie sie wollen, essen sie insgesamt sogar weniger. (Foto: imago)

Es ist ganz einfach, Streit über Ostern zu vermeiden: Dürfen Kinder so viele Schoko-Ostereier futtern, wie sie wollen, essen sie insgesamt weniger davon, als wenn ihre Süßigkeiten-Lust eingeschränkt wird. So zeigt es eine neue Studie.

Freier Zugang zu Schokolade

Der Untersuchung zufolge naschen Kinder, die freien Zugang zu Schokoeiern haben, anfangs zwar mehr als Altersgenossen, die nur feste Rationen von den Eltern bekommen. Am Ende der Ostertage haben die frei entscheidenden Kinder aber insgesamt weniger gegessen. Das haben jetzt Wissenschaftler der Universität Surrey herausgefunden, wie die Britische Psychologische Gesellschaft mitteilte.

Mehr Selbstkontrolle

"Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass Essen, das die Eltern rationieren, attraktiver wird und insgesamt mehr gegessen wird", erklärte Forscherin Saima Ehsan. "Das könnte bedeuten, dass es bei der Entwicklung langfristig gesunder Essenmuster besser ist, Kindern mehr Selbstkontrolle über ihre Essensgewohnheiten zu geben."

Für die Studie bildeten die Forscher zwei Gruppen. 37 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren und ihre Eltern machten mit. Die Kinder in der ersten Gruppe bekamen nur nach dem Essen eine bestimmte Anzahl an Schokoeiern von den Eltern. Die übrige Zeit wurden die Süßigkeiten in einem Regal außerhalb der Reichweite der Kinder deponiert. Für die Kinder der zweiten Gruppe waren die Eier jederzeit erreichbar, und sie konnten so viele essen, wie sie wollten.

Verbote erhöhen den Anreiz

Nach der Testphase wurden die Eltern befragt, außerdem wurde der Body-Mass-Index (BMI) der Kinder gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass die selbstbestimmten Süßigkeiten-Esser insgesamt betrachtet weniger gefuttert hatten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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