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  • Röteln: Symptome, Behandlung und Impfung auf einen Blick


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Das sollten Sie ĂŒber die Röteln wissen

ade

16.05.2011Lesedauer: 2 Min.
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Das Wichtigste im Überblick


  • FĂŒr wen sind Röteln gefĂ€hrlich?
  • Symptome
  • Ansteckung
  • Behandlung
  • Impfung und ImmunitĂ€t

Röteln, Masern oder Windpocken gehören zu den typischen Kinderkrankheiten. Röteln werden durch eine Infektion mit Rubellaviren ausgelöst.Oft ist es schwierig zu erkennen, welche Krankheit genau vorliegt. Wir erklÀren Ihnen, an welchen Symptomen Sie die Krankheit erkennen können.


Typische Kinderkrankheiten: So erkennen Sie sie

Kinderkrankheit Windpocken
Kinderkrankheit Mumps: Impfen wird empfohlen
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FĂŒr wen sind Röteln gefĂ€hrlich?

Röteln sind fĂŒr Kinder meist ungefĂ€hrlich. Wirklich gefĂ€hrlich ist der Virus fĂŒr Schwangere. Die ersten acht Schwangerschaftswochen zĂ€hlen zu den kritischsten. Das ungeborene Kind kann ĂŒber die Plazenta infiziert und schwer geschĂ€digt werden. Typische Fehlbildungen durch eine Rötelerkrankung in der Schwangerschaft sind Taubheit, Seh- und Herzfehler. Man spricht auch vom sogenannten Gregg-Syndrom. Wegen dieser Gefahr werden Schwangere routinemĂ€ĂŸig vom GynĂ€kologen getestet, ob ein Schutz gegen Röteln besteht.
Neben werdenden MĂŒttern kann eine Rötel-Infektion auch fĂŒr Ă€ltere oder abwehrgeschwĂ€chte Patienten gefĂ€hrlich werden. HĂ€ufig kommt es zu Komplikationen in Form von Gelenk- und HerzmuskelentzĂŒndungen oder schwerer Bronchitis.

AusfĂŒhrlich:
Röteln in der Schwangerschaft
Kinderkrankheiten sind fĂŒr Ă€ltere Menschen gefĂ€hrlich

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Symptome

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten

Oft laufen Röteln gĂ€nzlich unbemerkt ab. Experten schĂ€tzen, dass jedes zweite Kind die Krankheit durchmacht, ohne dass die Eltern davon etwas mitbekommen. Die Symptome Ă€hneln im Großen und Ganzen denen eines grippalen Infektes.

  • geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken
  • hellrote, kleine Flecken, die im Kopfbereich beginnen und sich ĂŒber den ganzen Körper ausbreiten
  • Schnupfen
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • BindehautentzĂŒndung
  • Fieber

Nach zwei bis drei Wochen zeigen sich die ersten Flecken im Bereich des Kopfes. Die Flecken sind sehr hell und daher oft nur schwer zu erkennen. Sie haben ungefĂ€hr die GrĂ¶ĂŸe einer Linse und sind scharf voneinander abgegrenzt. Die Flecken breiten sich schließlich auf dem ganzen Körper aus. Der Ausschlag bildet sich relativ schnell wieder zurĂŒck.

Ansteckung

Röteln sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit

Rötelviren werden durch Tröpfcheninfektion ĂŒbertragen. Das bedeutet, sie verbreiten sich durch Niesen oder Husten sehr schnell, die Ansteckungsgefahr ist deshalb extrem hoch. Etwa eine Woche vor und zehn Tage nach Erscheinen des fleckigen Ausschlags sind die Röteln ansteckend. Erst nach dieser Zeit sollten Kinder wieder in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Der Kontakt zu Schwangeren ist unbedingt zu meiden.

Behandlung

Das können Sie bei Röteln tun

Konsultieren Sie in jedem Fall Ihren behandelnden Arzt. Am besten informieren Sie ihn schon bei der Terminabsprache, dass Sie den Verdacht auf Röteln haben. Vermutlich werden Sie dann erst gar nicht ins Wartezimmer geschickt. Bei einem unkomplizierten Verkauf ist keine besondere Behandlung erforderlich. Die grippeÀhnlichen Symptome lindern Sie durch:

  • Bettruhe
  • Wadenwickel
  • fiebersenkende Medikamente
  • viel Trinken

Impfung und ImmunitÀt

Das sollten Sie ĂŒber die Impfung wissen

Nach auskurierter Erkrankung besteht eine ImmunitĂ€t gegen das Virus. Wegen der Gefahr in der Schwangerschaft sollte sich jedes MĂ€dchen, das bis zur PubertĂ€t keine Röteln hatte, impfen lassen. Kinder werden ĂŒblicherweise zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat das erste Mal und zwischen dem 15. und 23. Monat das zweite Mal geimpft. Meist werden die Röteln in einer Dreifachimpfung zusammen mit den Mumps und Masern geimpft, der sogenannten MMR-Impfung.

AusfĂŒhrlich:
Ist die MMR-Impfung gefÀhrlich?
RĂŒckkehr zur Impfpflicht vorerst kein Thema
Impfungen und Impftermine fĂŒr Kinder

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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