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Ringelröteln: Risiko in der Schwangerschaft

Krankheiten  

Ringelröteln - Risiko in der Schwangerschaft

16.05.2011, 18:24 Uhr | cb (CF)

Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit , die vorwiegend bei Kindern vorkommt. Durch Tröpfcheninfektion wie Niesen oder Husten werden Ringelröteln von Kind zu Kind übertragen. Allgemein verläuft diese Kinderkrankheit problemlos. Allerdings sind bei Erwachsenen, insbesondere bei Schwangeren, Ringelröteln eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Bei einer Infektion können schwere Komplikationen für das ungeborene Kind ausgelöst werden.

Mögliche Gefahren bei Schwangeren mit Ringelröteln

Schwangere Frauen, die bereits im Kindesalter an den Ringelröteln erkrankt waren, sind immun gegen diese Krankheit. Von einer dauerhaften Immunität sollten Schwangere jedoch nicht ausgehen, da bei einigen Frauen nicht genügend Antikörper für Ringelröteln vorhanden sind. Werdende Mütter, die nicht gegen den Ringelrötelvirus immun sind, sollten daher vorsichtig sein und den Kontakt mit an Ringelröteln Erkrankten meiden.

Ist die Schwangere doch an Röteln erkrankt, wird ein Arztbesuch zwingend notwendig. Dieser stellt mithilfe eines Antikörper-Suchtests fest, ob und wie gut die Schwangere gegen die Infektionskrankheit geschützt ist. Oft reagiert der Fötus bei einer Ringelrötelerkrankung mit Wassereinlagerungen. Im schlimmsten Fall kann es auch zu einer Fehlgeburt kommen.

Behandlungstherapie bei Ringelröteln

Gegen die Kinderkrankheit gibt es keine direkte Therapie, Impfung und Medikamente. Wurde eine Infektion festgestellt, wird das ungeborene Kind vom Frauenarzt mit Ultraschalluntersuchungen regelmäßig überprüft. Werden bei der Untersuchung Wassereinlagerungen festgestellt, können die Ärzte mithilfe einer Bluttransfusion über die Nabelschnur dem ungeborenen Baby helfen. Um das ungeborene Kind nicht in Gefahr zu bringen, ist es besser, von an Ringelröteln Erkrankten Abstand zu nehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, falls in Ihrem Bekanntenkreis eine Rötelerkrankung aufgetreten ist und Sie Kontakt zu der betreffenden Person hatten.

Suchen Sie bei auftretenden Symptomen oder wenn Sie sich unsicher sind, unbedingt einen Arzt auf und lassen Sie sich oder Ihr Kind fachkundig behandeln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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