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Studie: Fingerfood vermeidet Übergewicht bei Babys

Studie: Fingerfood vermeidet Übergewicht bei Babys

07.02.2012, 11:53 Uhr | AFP

Studie: Fingerfood vermeidet Übergewicht bei Babys. Fingerfood sorgt offenbar für gesündere Ernährungsvorlieben als Brei. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fingerfood sorgt offenbar für gesündere Ernährungsvorlieben als Brei. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dürfen Babys ihr erstes Essen nach der Muttermilch selbst mit der Hand aussuchen, werden sie seltener übergewichtig als bei der üblichen Brei-Fütterung mit dem Löffel. Das zeigt eine englische Studie.

Selber essen ist besser als füttern

Babys, die die Einführung von Beikost wortwörtlich selbst in die Hand nehmen, haben einer neuen Studie zufolge ein geringeres Risiko übergewichtig zu werden. Für ihre Untersuchung verglichen Ellen Townsend und Nicola Pitchford von der Universität Nottingham das sogenannte "baby-led weaning" (etwa: Baby-gesteuerte Beikosteinführung), bei dem Babys als erste Beikost nach der Milch mundgerechte Stücke halbfesten Essens zur Selbstbedienung bekommen, mit der üblichen Brei- und Püree-Beikost per Löffel-Fütterung.

Löffel-Babys mögen es süßer

Dabei stellte sich heraus, dass die mit dem Löffel gefütterten Babys häufiger eine Vorliebe für Süßes entwickelten als die Kinder, die sich ihr Essen selbst aussuchen konnten. Die mit Fingerfood von der Milch entwöhnten Babys hatten zudem häufiger Normalgewicht und waren nach dem Ende der Entwöhnung weniger häufig dick.

Gesunde Ernährung beginnt in der frühen Kindheit

Die Studie lege den Schluss nahe, dass die Baby-gesteuerte Beikosteinführung gesunde Ernährungsgewohnheiten in der frühen Kindheit fördere und vor Übergewicht schütze, schrieben die Forscherinnen in ihrer im "British Medical Journal" veröffentlichten Studie. Allerdings seien weitere Studien erforderlich, da für die Untersuchung nur 155 Babys beobachtet worden waren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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