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Energy-Drinks: Verbraucherzentrale fordert Verkaufsverbot an Jugendliche,

Verbraucherzentrale  

Verkaufsverbot von Energy-Drinks an Jugendliche gefordert

29.10.2012, 17:33 Uhr | dpa

Energy-Drinks: Verbraucherzentrale fordert Verkaufsverbot an Jugendliche, . Energy-Dinks: In den USA wird ein möglicher Zusammenhang von fünf Todesfällen und dem Konsum von Energy-Drinks geprüft. (Quelle: dpa)

In den USA wird ein möglicher Zusammenhang von fünf Todesfällen und dem Konsum eines Energy-Drinks geprüft. (Quelle: dpa)

Keine Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche - die Verbraucherzentrale Hamburg fordert ein entsprechendes Verkaufsverbot der koffeinhaltigen Getränke. Anlass dieser Forderung sind ist der ungeklärte Tod eines 14-jährigen Mädchens in den USA und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Energy-Drinks. Welche Risiken von den stark koffeinhaltigen Getränken ausgehen.

Gefährliche Wechselwirkungen

Energy-Drinks enthielten dreimal so viel Koffein wie Cola, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. Auch bei anderen Inhaltsstoffen wie dem leistungssteigernden Taurin seien negative Wechselwirkungen mit Koffein nicht auszuschließen. Würden die Getränke zusammen mit Alkohol und bei körperlicher Anstrengung wie etwa beim Tanzen in der Disco konsumiert, bestehe die Gefahr, dass sich die Nebenwirkungen zu Krampfanfällen und Herzrasen verstärkten.

"Gerade Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden, da in der Disco und beim Sport die Gefahr eines übermäßigen Konsums besteht", sagte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Aussagekräftige Langzeitstudien fehlten allerdings noch.

Energy-Drinks brauchen Warnhinweis

Im Mai hatte der Bundesrat beschlossen, dass der erhöhte Koffeingehalt von Energy-Drinks auch beim Ausschank in Gaststätten oder Diskotheken besonders gekennzeichnet werden muss. Zugleich wurden verbindliche Höchstmengen für die Inhaltsstoffe von Energy-Drinks - wie Koffein, Taurin, Inosit und Glucuronolacton - festgelegt.

US-Behörde untersucht Todesfälle

Die US-Lebensmittelaufsicht (FDA) untersucht nach Medienberichten derzeit fünf Todesfälle und einen nicht tödlichen Herzinfarkt in den vergangenen drei Jahren. Die Mutter eines 14-jährigen Mädchens aus Maryland, das nach dem Genuss von zwei koffeinhaltigen Drinks im vergangenen Dezember an Herzrhythmusstörungen gestorben war, hat eine Klage erhoben. Das betroffene Unternehmen hat die Vorwürfe in einer öffentlichen Erklärung zurückgewiesen.

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