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Chile verbietet Verkauf von Überraschungs-Ei und Happy-Meal

Initiative gegen ungesundes Essen  

Chile verbietet Überraschungs-Ei und Happy-Meal

29.06.2016, 07:51 Uhr | dpa

Chile verbietet Verkauf von Überraschungs-Ei und Happy-Meal. Die beliebten Schoko-Eier verschwinden in Chile aus den Regalen.  (Quelle: dpa)

Die beliebten Schoko-Eier verschwinden in Chile aus den Regalen. (Quelle: dpa)

In Chile dürfen Geschäfte keine Überraschungs-Eier mehr verkaufen. In dem südamerikanischen Staat gilt jetzt ein strenges Gesetz zum Schutz von Kindern vor ungesunder Nahrung. Es verbietet Herstellern, Kindern durch die Beigabe von Spielzeug den Konsum ungesunder Speisen schmackhaft zu machen.

Für die Kinder-Überraschung des Herstellers Ferrero bedeutet dies das Aus. Betroffen sind auch die Happy-Meal-Angebote, bei denen der Anbieter McDonald's Fast Food mit Spielzeug kombiniert.

Kampf gegen Übergewicht 

Der Lebensmittelkonzern Ferrero kritisierte die neuen Vorgaben scharf und stellte eine Klage vor der Justiz in Aussicht. Das neue Gesetz "beeinträchtigt den Ruf eines unserer beliebtesten Produkte", erklärte das Unternehmen. Auch andere Lebensmittelkonzerne hatten über Jahre hinweg versucht, das Inkrafttreten des neuen Gesetzes in Chile zu verhindern. Es sieht zusätzlich auch strenge Kennzeichnungspflichten für Nahrungsmittelverpackungen vor.

Die chilenische Regierung begründete die Neuregelung mit der raschen Ausbreitung von Übergewicht unter den Bürgern. Mittlerweile sind rund 60 Prozent der Chilenen übergewichtig, bei Kindern unter sechs Jahren ist es bereits ein Drittel.

Durch das neue Gesetz wolle sich Chile "als eines der weltweiten Pionierländer bei der Förderung gesunder Ernährung profilieren", erklärte Gesundheitsministerin Carmen Castillo.

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