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Diabetes: Hoher Leberfettanteil bestimmt Risiko

Hoher Leberfettanteil bestimmt Diabetesrisiko

27.08.2008, 13:57 Uhr | dpa/ kaki

Das Diabetesrisiko steigt mit einem hohen Fettanteil in der Leber. (Foto: imago)Das Diabetesrisiko steigt mit einem hohen Fettanteil in der Leber. (Foto: imago)Forscher aus Tübingen haben mit einer neuen Methode herausgefunden, wie man das Diabetesrisiko frühzeitig erkennt. Wer Fett an Bauch und Taille angesammelt hat und zudem einen hohen Leberfettanteil hat, ist besonders gefährdet. Die Methode hilft, besonders gefährdete Patienten zu erkennen und frühzeitig mit Vorbeugemaßnahmen zu beginnen. Doch nicht nur übergewichtige Menschen sind gefährdet, auch Normalgewichtige mit einem hohen Leberfettanteil haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. #

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Verteilung des Körperfetts spielt eine Rolle

Immer mehr Menschen sind übergewichtig und haben dadurch ein höheres Risiko für Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten. Untersuchungen von Wissenschaftlern am Tübinger Universitätsklinikum haben gezeigt, dass nicht nur starkes Übergewicht und Fettleibigkeit, sichtbar an einem Body Mass Index von über 25, sondern auch die Verteilung des Körperfettes eine Rolle spielen.

Was der Body Mass Index aussagt

Fettanteil in der Leber ist entscheidend

Doch entscheidend ist der Fettanteil in der Leber. Dieser ist ein wichtiger Risikofaktor für Diabetes. Für die Analyse wurden bisher 314 Probanden zwischen 18 und 69 Jahren untersucht. Den Leberfettanteil stellten die Wissenschaftler mit Hilfe der Kernspintomographie fest. Durch Bestimmen des Leberfettanteils könne nun leichter zwischen den krankhaften fettleibigen und "relativ gesunden" Dicken unterschieden werden. Letztere machen 20 bis 30 Prozent der stark Übergewichtigen aus. Auch kann durch die Kernspintomographie die Krankheit frühzeitig erkannt werden.

Risikopatienten können leichter herausgefiltert werden

"Unsere Studie hilft den Ärzten, übergewichtige Patienten zu erkennen, die ein sehr hohes Erkrankungsrisiko haben. Dadurch können Ärzte Patienten herausfiltern, die früh mit Vorbeugemaßnahmen anfangen können", sagt Dr. Norbert Stefan vom Universitätsklinikum in Tübingen auf Anfrage von t-online.de.

Auch normalgewichtige Menschen können gefährdet sein

Doch nicht nicht nur übergewichtigen Menschen drohen Diabetes und Gefäßerkrankungen. Auch normalgewichtige Menschen (Body Mass Index von unter 25), die einen erhöhten Leberfettanteil haben, gelten als gefährdet. Zwar erkrankt nicht jeder Mensch mit einem Fettanteil in der Leber zwangsläufig, aber "ein hoher Leberfettanteil gilt allerdings in jedem Fall als Risikofaktor für die Krankheit, die auch noch viele Jahre später erst auftreten kann", so Stefan.

Essgewohnheiten müssen umgestellt werden

Ein weiteres Indiz für erhöhtes Risiko ist, wenn Diabetes in der Familie auftaucht oder Symptome wie eine verdickte Halsschlagader vorliegen. Um einem hohen Leberfettanteil vorzubeugen oder zu senken, empfiehlt Dr. Stefan sich viel zu bewegen und gesünder zu essen: "Man sollte viel Obst und Gemüse essen und den Kohlenhydratanteil in der Nahrung reduzieren".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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