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Diabetes: So beugen Sie Diabetes vor

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Diabetes  

So können Sie Diabetes vorbeugen

07.12.2009, 16:05 Uhr | jmi

Diabetes: So beugen Sie Diabetes vor. Diabetes vorbeugen: Bewegung schützt vor Diabetes. (Foto: Archiv)

Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel. (Foto: Archiv)

Knapp 1000 Deutsche erkranken pro Tag neu an Diabetes. Die Mehrheit leidet an Diabetes Typ 2, der so genannten Altersdiabetes. Auslöser ist in den meisten Fällen ein ungesunder Lebensstil: Zu wenig Bewegung, eine ungesunde Ernährung, Übergewicht oder Stress zählen zu den Risikofaktoren. Wir sagen Ihnen, was Sie tun können, um das Risiko einer Diabeteserkrankung zu mindern.

Übergewicht vermeiden

Ein wichtiger Grund für die weltweit wachsende Zahl der Diabeteserkrankungen ist nach Ansicht von Forschern Überernährung und Fettleibigkeit. Grundregel Nummer eins bei der Vorsorge gegen Diabetes: Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen. Falls Sie bereits übergewichtig sind, sollten Sie dringend abspecken. Kochen Sie lieber selbst anstatt auf Fertigprodukte zurückzugreifen, denn diese liefern viele Kalorien, Salze, Fette und Zucker, aber kaum Nährstoffe. Bei Wurst sollten Sie eher magere Sorten wie gekochten Schinken bevorzugen. Fisch sollte dagegen regelmäßig gegessen werden, am besten Seefisch wie Hering, Makrele und Lachs Zum Braten und für Salate verwenden Sie am besten Olivenöl oder Rapsöl.


Vollkornprodukte essen

Ernährung mit Ballaststoffen aus Vollkornbrot und anderen Getreideprodukten kann Altersdiabetes am besten vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Ballaststoffe senken das Risiko demnach um 28 Prozent. "Verschiedene Studien lassen vermuten, dass Ballaststoffe aus Getreideprodukten die Insulinwirkung verbessern", erläutert Heiner Boeing, Mitautor der Studie. "Zudem lässt eine ballaststoffreiche Kost den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, so dass Blutzuckerspitzen vermieden werden, die die Entstehung von Diabetes begünstigen." Die Deutsche Diabetes-Stiftung rät, täglich etwa 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen. Das erreichen Sie, indem Sie fünfmal täglich Gemüse und Obst essen, mehrmals pro Woche Hülsenfrüchte und generell Vollkornbrot bevorzugen.

Sport treiben

Wer sich ausreichend bewegt, der erkrankt viel seltener an Diabetes-Typ-2. Studien zeigen immer deutlicher: Bewegung wirkt mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser, als Medikamente. Dafür ist es gar nicht nötig sich stundenlang zu bewegen. Forscher der Universität Edinburgh haben herausgefunden, dass ein kurzes, aber intensives Training den Stoffwechsel anregt und vor Diabetes schützten kann. Schon zehn Minuten täglich intensives Training auf dem Laufband oder Ergometer könnten reichen. Die Deutsche Diabetes-Stiftung rät vor allem Berufstätigen, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Zum Beispiel kann man häufiger zu Fuß zum Einkaufen gehen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und lieber die Treppe anstatt den Aufzug benutzen.


Stress vermeiden

Durch Stress werden in der Nebennierenrinde die Hormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Dadurch wird vermehrt Glucose aus den Kohlenhydratspeichern des Körpers freigesetzt. Bei Personen mit gestörter Glucosetoleranz kommt es dann zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Nur vollkommen gesunde Menschen schaffen es, auf die Blutzuckerschwemme mit einer vermehrten Aufnahme in die Muskelzellen zu reagieren. Um sich besser entspannen zu können helfen zum Beispiel Atemübungen oder Autogenes Training. Auch Sportarten wie Qi Gong, Pilates oder Yoga halten fit und helfen den Kopf frei zu bekommen.

Ausreichend schlafen

Schlaf ist wichtig, auch bei der Vorsorge gegen Diabetes. Sechs Stunden sollten mindestens sein. Wer regelmäßig zu wenig schläft, erkrankt leichter an Diabetes, so eine Studie der Buffalo Universität in New York. Sie teilten Probanden in drei Gruppen ein: Kurzschläfer, die durchschnittlich weniger als sechs Stunden pro Nacht schlummerten, Mittellangschläfer, die etwa sechs bis acht Stunden Schlaf benötigten und Langschläfer, die mehr als acht Stunden pro Nacht im Bett verbrachten. Das Ergebnis: Nach sechs Jahren hatte sich bei einem Teil der Probanden der Blutzuckerwert deutlich erhöht. Davon waren die Kurzschläfer fünfmal häufiger betroffen als die Teilnehmer der anderen Gruppen. Eine Schlafdauer von durchschnittlich weniger als sechs Stunden erhöht den Blutzuckerwert am Morgen ("Nüchternblutzucker") und damit das Risiko für Diabetes Typ 2.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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