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Calcium-Präparate steigern Herzinfarkt-Risiko

Calcium-Präparate  

Calcium-Tabletten erhöhen Herzinfarkt-Risko

30.07.2010, 11:47 Uhr | afp/vdb, AFP

Calcium-Präparate steigern Herzinfarkt-Risiko. Calcium-Präparate könnten einen Herzinfarkt begünstigen. (Foto: imago)

Calcium-Präparate könnten einen Herzinfarkt begünstigen. (Foto: imago)

Calcium-Präparate, die vor allem von älteren Menschen zur Stärkung der Knochen eingenommen werden, können einer aktuellen Studie zufolge das Risiko eines Herzinfarktes erhöhen. Die Forscher, die ihre Ergebnisse im "British Medical Journal" veröffentlichten, forderten deshalb, dass die Rolle von Calcium-Präparaten bei der Behandlung der Knochenkrankheit Osteoporose überprüft werden müsse.


Studie: Calcium-Präparate erhöhen Herzinfarkt-Risiko um 30 Prozent

Für die Studie untersuchte ein Forscherteam der neuseeländischen Universität von Auckland die Ergebnisse von elf klinischen Untersuchungen mit insgesamt 12.000 Patienten. Dabei kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Calcium-Präparate mit einem Anstieg des Herzinfarktrisikos um 30 Prozent in Verbindung stehen. Dieser Zusammenhang erwies sich dabei als unabhängig von Geschlecht, Alter und Art des Calcium-Präparats. "Da Calcium-Präparate weit verbreitet sind, kann auch ein geringer Anstieg des Herzinfarkt-Risikos zu einer Menge Leid in der Bevölkerung führen", schreibt das Forscherteam um Mark Bolland. Besonders Patienten mit Osteoporose sollten keine Calciumpräparate einnehmen, so die Experten.

Herzinfarkt durch verkalkte Adern

Wer gerne Milchprodukte isst, braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Frühere Studien waren zu dem Schluss gekommen, dass der Verzehr calciumhaltiger Lebensmittel zu keiner Zunahme von Herzproblemen führt. Das Risiko beschränke sich auf Ergänzungspräparate, da sie den Calciumspiegel im Blut deutlich stärker erhöhen als eine calciumreiche Ernährung. Die Forscher vermuten, dass zu viel Calcium im Blut die Verkalkung der Adern begünstigt. Daraus entstünden Verengungen, die zur Verstopfung der Blutgefäße führen kann. Sie löst dann denn gefährlichen Herzinfarkt aus.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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