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Schlaganfall: Bei diesen Anzeichen sollten Sie handeln

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Schlaganfall  

Schlaganfall kann jeden treffen

03.10.2017, 00:00 Uhr | ag

Schlaganfall: Bei diesen Anzeichen sollten Sie handeln . Starke Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit können Anzeichen für Schlaganfall sein. (Foto: Archiv)

Starke Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit können Anzeichen für Schlaganfall sein. (Foto: Archiv)

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Damit ist diese Krankheit nach Krebs und Herzinfarkten die dritthäufigste Todesursache. Zum bundesweiten "Tag gegen den Schlaganfall" am 10. Mai erklärt der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Clever: "Ein Schlaganfall kann jeden Menschen treffen, unabhängig von Geschlecht und Alter. Für den Einzelnen ist es daher wichtig, seine persönlichen Risikofaktoren zu kennen und sie durch einen gesunden Lebensstil zu beeinflussen." Zehn Fakten über Schlaganfall.

Risikofaktoren: Rauchen, Alkohol, Bluthochdruck

Häufigste Ursache für einen Schlaganfall ist die Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die durch Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert wird. Bei der Arteriosklerose kommt es zur Einlagerung von Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalzen in den Arterien; durch die Ablagerungen wird das Gefäß immer mehr verengt und die normalerweise elastische Gefäßwand zunehmend starr. In der Folge können Blutgerinnsel entstehen, die kleinere Hirnarterien verschließen: Ein lebensbedrohlicher Schlaganfall ist die Folge. "Menschen, die einen oder mehrere der beschriebenen Risikofaktoren aufweisen, sollten großen Wert auf die Reduzierung oder noch besser Ausschaltung dieser Faktoren legen. Gemeinsam mit dem Arzt ist eine gezielte Vorbeugung des Schlaganfalls möglich", sagt Clever.

Bei diesen Anzeichen sofort 112 wählen

Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Je schneller die richtige Behandlung eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deswegen ist es wichtig, die typischen Anzeichen zu kennen: Ein Schlaganfall äußert sich häufig durch plötzlich eintretende Symptome wie Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Schwindelgefühl mit Gangunsicherheit und sehr starke Kopfschmerzen. Daher rät Clever: "Wer diese Symptome bei sich oder einem anderen Menschen beobachtet, sollte schnellstens den Notruf 112 wählen und den dringenden Verdacht auf Schlaganfall melden."

Je schneller die Behandlung, desto besser die Heilungschancen

Wird ein Schlaganfall frühzeitig - innerhalb weniger Stunden - behandelt, besteht die Aussicht, weit reichende Schäden zu verhindern. Im Idealfall erfolgt die Behandlung auf einer Krankenhaus-Akutstation, auch Schlaganfall-Station oder Stroke Unit genannt. Das erste Ziel dort ist eine rasche Diagnostik, um die optimale Behandlungsweise festzulegen. Die lebensnotwendigen Funktionen der Betroffenen werden rund um die Uhr überwacht und ein erfahrenes Team unterschiedlicher Fachärzte wie Neurologen, Internisten und Neurochirurgen sorgt gemeinsam für die richtige Therapie. Außerdem kann gegebenenfalls frühzeitig eine längerfristige Rehabilitation eingeleitet werden.

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