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Trinkgelage schlagen aufs Herz

Trinkgelage schlagen aufs Herz

24.11.2010, 11:34 Uhr | AFP

Trinkgelage schlagen aufs Herz. Saufgelage am Wochenende schadet dem Herzen. (Foto: imago)

Saufgelage am Wochenende schadet dem Herzen. (Foto: imago)

Trinkgelage am Wochenende verdoppeln im Vergleich zum gemäßigten Alkoholkonsum das Risiko auf einen tödlichen Herzinfarkt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die französische Wissenschaftler im "British Medical Journal" veröffentlichten. Für ihre Studie verglichen die Wissenschaftler unterschiedliche Trinkgewohnheiten in Frankreich und Nordirland. Sie begleiteten über zehn Jahre lang 1000 französische und irische Männer, die zu Studienbeginn im Jahr 1991 zwischen 50 und 59 Jahre alt waren und keine Herzerkrankungen hatten.

Franzosen trinken gleichmäßig, Iren am Wochenende

Die Männer stammten aus den französischen Städten Lille, Straßburg und Toulouse sowie der nordirischen Hauptstadt Belfast. Die Forscher fanden heraus, dass die in einer Woche konsumierte Alkoholmenge sich in beiden Ländern ähnelt. Während sich der Alkoholkonsum in Nordirland aber auf den Samstag konzentriert, trinken die Franzosen den Alkohol eher über die Woche verteilt. In Nordirland kommt es demnach 20 Mal so häufig zu Trinkgelagen wie in Frankreich. Dazu zählen die Wissenschaftler Abende, an denen mehr als 50 Gramm Alkohol konsumiert werden. Das entspricht etwa vier bis fünf Gläsern Wein oder ebenso vielen großen Gläsern Bier. Die Studie verzeichnete in Nordirland beinahe doppelt so viele Fälle von Herzversagen wie in Frankreich.

Gemäßigter Weinkonsum schadet dem Herzen nicht

Einen weiteren Grund für die unterschiedlich hohe Zahl von Herzinfarkten sehen die Forscher auch in der Art des getrunkenen Alkohols. Während die Männer in Belfast vor allem Bier und harten Alkohol tranken, aber fast keinen Wein, ist in Frankreich Wein das mit Abstand am meisten getrunkene alkoholische Getränk. Regelmäßigem und gemäßigtem Weinkonsum wird in Studien immer wieder eine positive Wirkung auf das Herz nachgesagt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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