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Krebsvorsorge: Jede dritte Krebserkrankung ist vermeidbar

Jede dritte Krebserkrankung ist vermeidbar: Zehn Tipps gegen Krebs

03.02.2011, 13:21 Uhr | dpa/afp

Krebsvorsorge: Jede dritte Krebserkrankung ist vermeidbar . "Sie haben Krebs". Vor dieser Diagnose haben die meisten Deutschen Angst. (Foto: imago)

"Sie haben Krebs". Vor dieser Diagnose haben die meisten Deutschen Angst. (Foto: imago)

Jedes Jahr sterben in Deutschland hunderttausende Menschen an Krebs. Dabei wäre die tödliche Krankheit in vielen Fällen vermeidbar. Die Weltkrebsorganisation UICC weist anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar darauf hin, dass durch eine gesunde Lebensweise ein Drittel aller Krebserkrankungen verhindert werden könnte. Rauchen, zu viel Alkohol, starkes Übergewicht und hohe Sonnenbelastung sind laut UICC die größten Risikofaktoren für Krebs. Lesen Sie hier zehn Tipps gegen Krebs.

Bewegung schützt vor Krebs

Schon durch eine Umstellung der Lebensweise könne man eine Krebserkrankung vermeiden, sagt Professor Werner Hohenberger, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Schon 30 Minuten aktive Bewegung am Tag würden bei Erwachsenen ausreichen, um das Krebsrisiko erheblich zu senken. Für Kinder empfehlen Experten 60 Minuten Bewegung am Tag. Um Krebs vorzubeugen, sollte man zudem auf ausgedehnte Sonnenbäder, Zigaretten und Alkohol verzichten.

Lungenkrebs ist besonders gefährlich

Jeder vierte Todesfall in Deutschland wird durch Krebs verursacht. 2009 starben laut Statistischem Bundesamt 216.128 Menschen an dieser Krankheit. Besonders hoch ist die Sterberate bei Lungenkrebs: Daran starben 42.221 Bundesbürger. Lungenkrebs und Prostatakrebs sind bei Männern die häufigsten Krebsarten. Bei weiblichen Krebspatienten ist Brustkrebs die häufigste Todesursache. Die Lebenserwartung wird durch Krebs im Schnitt um sechseinhalb Jahre verkürzt. Krebs trifft auch viele jüngere Menschen: In der Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen war Krebs im Jahr 2009 die häufigste Todesursache.

Früherkennung kann Leben retten

Professor Hohenberger ruft dazu auf, regelmäßig an Früherkennungsprogrammen teilzunehmen. So könnten Tumoren rechtzeitig erkannt werden, solange sie noch heilbar seien. Dies könne die Todesfallrate um ein Drittel senken. In Deutschland würde das 70 000 Todesfälle weniger pro Jahr bedeuten. "Gerade mal jede zweite Frau und jeder fünfte Mann nehmen die Chancen der Krebsfrüherkennung wahr", kritisiert Hohenberger. Hier müsse die Politik die Menschen stärker in die Pflicht nehmen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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