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Schlaganfall: Wer zu wenig schläft, riskiert einen Schlaganfall

Schlaganfall  

Schlafmangel erhöht das Schlaganfallrisiko

10.02.2011, 09:42 Uhr | wve

Schlaganfall: Wer zu wenig schläft, riskiert einen Schlaganfall. Schlaganfall: Schlafmangel begünstig Herzerkrankung. (Foto: imago)

Wer zu wenig schläft, riskiert eine Herzerkrankung. (Foto: imago)

Wer zu wenig schläft, wird krank: In Bezug auf Diabetes und Übergewicht haben Studien dies bereits bestätigt. Forscher fanden jetzt heraus, dass Schlafmangel auch das Risiko steigert, einen Schlaganfall zu erleiden. Doch auch Langschläfer gefährden ihre Gesundheit.

Schlaganfall durch zu wenig Schlaf

Für die Studie haben die Forscher um Francesco Cappuccio das Schlafverhalten von 470.000 Personen aus acht verschiedenen Ländern beobachtet. Die Probanden waren zwischen sieben und 25 Jahre alt. Das Ergebnis: Wer weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, hat ein erhöhtes Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen, einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken. Auch wer nachts immer wieder wach wird und nicht durchschläft, erhöht sein Risiko für ein herzleiden um 48 Prozent.

Mindestens sieben Stunden schlafen

Die Forscher fanden heraus, dass man pro Nacht mindestens sieben Stunden schlafen sollte. Sonst produziere der Körper chemische Stoffe, die wiederum Diabetes und Übergewicht begünstigen könnten. Doch auch wer regelmäßig mehr als neun Stunden jede Nacht schläft, sollte sicherheitshalber zum Arzt gehen, empfehlen die Forscher. Denn ein derart hoher Schlafbedarf könne auf eine andere Erkrankung hinweisen.

Stress erhöht das Schlaganfall-Risiko

Um einem Schlaganfall vorzubeugen sollte man aber nicht nur darauf achten, genug zu schlafen. Wichtig ist auch, sich möglichst selten Stress auszusetzen. Eine schwedische Studie kam zu dem Ergebnis, dass dies langfristig zu einem Schlaganfall führen kann. Gegen Stress helfen zum Beispiel ausreichend Freizeit oder Entspannungsübungen. Auch Bewegung spielt eine große Rolle. Vor allem Frauen, die mindestens zweimal in der Woche spazieren gehen, senken ihr Erkrankungsrisiko. Das hat eine Studie der Universität Harvard ergeben. Doch auch Männer sollten regelmäßig spazieren gehen, wandern oder walken. Ratsam ist zudem, möglichst wenig Salz und tierische Fette zu sich nehmen, mit dem Rauchen aufzuhören und abzunehmen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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