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Herzschwäche wird Volkskrankheit

Herzschwäche  

Herzschwäche wird Volkskrankheit

27.04.2011, 15:44 Uhr | dpa

Herzschwäche wird Volkskrankheit. Immer mehr Patienten leiden an einer Herzschwäche. (Foto: imago)

Immer mehr Patienten leiden an einer Herzschwäche. (Foto: imago)

Immer mehr Menschen leiden an einem zu schwachem Herzen. "Herzinsuffizienz ist auf dem Weg zu einer Volkskrankheit", sagte Dr. Gerd Hasenfuß bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). In Deutschland sind etwa zwei bis drei Millionen Menschen betroffen, in Europa rund 28 Millionen. Ob auch Sie gefährdet sind, zeigt unser Online-Test.

Herzschwäche für Betroffene schwer zu erkennen

Hasenfuß zufolge wird die Zahl der Erkrankten in den kommenden Jahren weiter steigen, da die Menschen immer älter werden. Herzinsuffizienz ist für die Betroffenen selbst nur schwer zu erkennen. Die Symptome Atemnot und geringe Belastbarkeit können auch andere Ursachen haben. Der Arzt kann die Erkrankung unter anderem mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen. Die Hälfte der Patienten mit Herzschwäche stirbt nach Angaben der DGK innerhalb von vier Jahren, mehr als 50 Prozent der Betroffenen mit schwerer Herzinsuffizienz innerhalb eines Jahres.


Weniger Tote durch Herzinfarkt

Herzschrittmacher, neue Medikamente aber auch körperliches Training können Menschen mit Herzschwäche helfen. "Körperliches Training ist heute eine der Therapieformen, früher wurde den Patienten strikte Bettruhe verordnet", sagt Hasenfuß. Die Zahl der Menschen, die an einem Herzinfarkt sterben, ist nach Angaben der DGK von 2000 bis 2009 um 15,4 Prozent gesunken. "Dieses sehr positive Ergebnis ist auch auf die Zunahme der Katheter-Labors zurückzuführen, in denen Patienten untersucht und behandelt werden", sagte DGK-Präsident Michael Böhm. Insgesamt sind Herz-Kreislauf-Krankheiten in Deutschland aber immer noch Todesursache Nummer Eins.


Yoga könnte vorbeugen

Hilfe bei Herzrhythmusstörungen kann möglicherweise Yoga bieten. Nach einer in der Fachzeitschrift "Cardio News" veröffentlichten Studie kann zweimal pro Woche eine Stunde Yoga die Zahl der Episoden von Vorhofflimmern fast halbieren. Weitere Studien seien aber nötig, um den Mechanismus genau zu verstehen, erklärte der Studienleiter, der US-Kardiologe Dhanunjaya Lakkireddy. An der Untersuchung nahmen 49 Patienten mit vorübergehendem Vorhofflimmern teil.

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