Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Hautkrankheiten >

Kreisrunder Haarausfall - Ursachen und Therapie

Kreisrunder Haarausfall: Ursachen und Therapie

14.02.2012, 16:39 Uhr | pc (CF)

Kreisrunder Haarausfall ist gesundheitlich ungefährlich, stellt jedoch für jeden Betroffenen eine große psychische Belastung dar. Er tritt plötzlich auf und betrifft oft bestimmte, abgrenzbare Bereiche. Kreisrunder Haarausfall kann in extremen Fällen jedoch auch zu einem kompletten Haarausfall führen. In der Regel bleibt es jedoch bei einem bis fünf Herden, die eine Größe von circa 4 cm haben.

Ursache des Haarausfalls

Der Auslöser des kreisrunden Haarausfalls ist nicht genau bekannt. Vermutet wird eine Autoimmunerkrankung. Bei dieser Erkrankung richtet sich das Immunsystem aus unbekannten Gründen nicht nur gegen Schädlinge, die von außerhalb des Körpers kommen, sondern auch gegen Gewebe, Zellen oder Organe des eigenen Körpers. Der kreisrunde Haarausfall - auch Alopecia areata genannt - entsteht, da das Immunsystem in diesem Falle die Haarfollikel angreift. Auch tritt der kreisrunde Haarausfall familiär geballt auf. Psychische Belastungen als Ursache des Haarausfalls werden mittlerweile ausgeschlossen.

Therapie zur Bekämpfung

Kreisrunder Haarausfall erfordert nicht zwangsweise die Durchführung einer Therapie, in vielen Fällen bildet er sich von allein zurück. Ob eine Therapie mit Medikamenten erforderlich ist, hängt daher vom Einzelfall ab. Da die Ursache der Krankheit mit Medikamenten nicht behandelt werden kann, kommen symptomatische Therapien in Frage. Diese erfolgen äußerlich mittels Cremes, Lösungen, Schaum oder in Form von Medikamenten. Die Einnahme von Zink hat keine Nebenwirkungen, die Wirkung hängt jedoch stark vom Einzelfall ab. Auch die Wirkung einer Behandlung mit einer kortikoidhaltigen Lösung ist einzelfallabhängig. Die wirkungsvollste Therapie ist derzeit die äußerliche Immuntherapie mit dem Wirkstoff DCP. Durch diesen wird eine Kontaktallergie ausgelöst, wodurch die Chance besteht, dass das Haarwachstum nach ein bis sechs Monaten eintritt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal