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Schuld am Ermüdungsbruch ist eine dauerhafte Überlastung

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Schuld am Ermüdungsbruch ist eine dauerhafte Überlastung

14.02.2012, 15:16 Uhr | fb (CF)

Durch eine dauerhafte Überlastung von Knochen kann es zu einem Ermüdungsbruch, auch Ermüdungsfraktur genannt, kommen. Im Gegensatz zu einem akuten Bruch reicht in diesem Fall die Kraft nicht aus, dass der Knochen sofort bricht. Unterschieden werden zwei Arten des Ermüdungsbruches: Bei der Stressfraktur kommt es zu einer dauerhaften Überlastung gesunder Knochen. Die Insuffizienzfraktur hingegen kommt bei der Überlastung kranker Knochen vor.

Anzeichen für einen Ermüdungsbruch und die Behandlung

Bemerkbar sind in beiden Fällen plötzliche Schmerzen bei Belastung. Einher gehen diese mit sichtbaren Rötungen. Oft können auch Schwellungen ertastet werden. Irgendwann sind die Schmerzen auch bei Ruhe zu spüren. Betroffen sind vornehmlich Personen, die Leistungssport betreiben bzw. sich dem Laufsport verschrieben haben. Bei der Stressfraktur kommt es vor allem auf die Entlastung des betroffenen Knochens an. Die sportlichen Aktivitäten sollten vorerst eingestellt werden. Die Heilung umfasst einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Bei der Insuffizienzfraktur kann zusätzlich ein Gipsverband eingesetzt werden. Zusätzlich gilt es, die Ursache zu behandeln, also den kranken Knochen. Eine Operation kann möglich werden. Die Heilung nimmt schon Monate in Anspruch.

Was ist gegen eine Überlastung der Knochen zu tun?

Da am häufigsten die Beine, Füße oder der Beckengürtel betroffen sind, gilt es generell eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Sportler sollten ihr Trainingsprogramm umstellen. Der Untergrund der Laufstrecke sollte dabei mit einbezogen werden. Auch die gelaufene Strecke ist zu überprüfen und gegebenenfalls zu reduzieren. Bei der Insuffizienzfraktur spielt die Behandlung der Grunderkrankungen die entscheidende Rolle. Es kann Knochenschwund (Osteoporose), eine Rheumatoide Arthritis oder eine Erkrankung des Skelettsystems vorliegen. (Rheuma-Symptome - frühzeitige Erkennung wichtig)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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