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Demenzerkrankung: Typische Anzeichen

Auslöser und Riskofaktoren  

Alzheimer: Wissenswertes zur Demenzerkrankung

16.05.2011, 23:30 Uhr | sp (CF)

 Demenzerkrankung: Typische Anzeichen. Steigendes Alzheimer-Risiko mit steigendem Alter (Quelle: imago images)

Steigendes Alzheimer-Risiko mit steigendem Alter (Quelle: imago images)

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung und häufigste Ursache für eine Demenz. Am häufigsten tritt sie bei Personen über dem 65. Lebensjahr auf. Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit an, bei den über 90-Jährigen ist mindestens jeder Dritte davon betroffen.

Auslöser für Demenz

Bei der Alzheimer-Erkrankung sterben im Gehirn Nervenzellen ab, wodurch der Erkrankte mit der Zeit zunehmend wichtige geistige Fähigkeiten verliert. Die Krankheit verläuft in der Regel schleichend. Das Gehirn von Alzheimer-Kranken weist typische Eiweißablagerungen auf, die über mehrere Jahre entstanden sind. Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch eine zunehmende Abnahme der Leistungsfähigkeit und eine Veränderung der Persönlichkeit. In späteren Stadien der Krankheit ist es den Betroffenen nicht mehr möglich allein zu essen, sie erkennen oft Angehörige nicht mehr und benötigen rund um die Uhr Pflege.

Steigendes Alzheimer-Risiko mit steigendem Alter

Die Ursachen der Demenz sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt allerdings bestimmte Faktoren und Erkrankungen, von denen vermutet wird, das sie das Risiko an Alzheimer zu erkranken erhöhen. Hierzu zählen: Diabetesmellitus, Bluthochdruck, starkes Übergewicht, erhöhter Cholesterinspiegel, Schilddrüsenunterfunktion und Nikotin- oder Alkoholmissbrauch. Da sich das Erkrankungsrisiko mit steigendem Alter erhöht, sollten die benannten Erkrankungen möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Trotz langjähriger und intensiver Forschung ist Alzheimer bis heute nicht heilbar. Die heute angewendeten Medikamente verzögern den Krankheitsverlauf deutlich und ermöglichen den Erkrankten die längere Erhaltung der Lebensqualität ohne größere Einschränkungen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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